Fußball-Gruppenliga kompakt: Volkmarsen 0:3, Wildungen 0:0

Eintracht geht 1:5 gegen Felsberg unter

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Oft einen Tick eher am Ball. Christian Wende (Waldeck, rechts) hatte einen schweren Stand gegen den agilen Felsberger Kapitän Alexander Müller.  

Korbach. Nur die SG Bad Wildungen hat am Sonntag Gruppenliga-Punkte in den heimischen Kreis Waldeck geholt. Dagegen schwinden für die Waldecker Eintracht die Hoffnungen auf den Klassenerhalt noch weiter - die Spiele im Überblick.

Wenn ein Trainer sagt, ich kann meiner Mannschaft eigentlich nichts vorwerfen, hat sie meistens unglücklich verloren.  Wenn sie allerdings 1:5 gegen einen Mitabstiegskandidat unterlegen war und der Coach trotzdem diese Worte wählt, dann kann man sich gut in die schwierige und vermutlich auch ausweglose Lage hineinversetzen, in der die Eintracht aus Waldeck derzeit steckt.

Sie lag im Kellerderby der Fußball-Gruppenliga gegen die Felsberger bereits nach 17 Minuten 0:3 hinten. Durch die Tore von Enes Sezer,   Sebastian Vollgraf (14.) und Maximillian Lohne (17.) hatten die Gäste schnell für Klarheit gesorgt.

Für jeden Waldecker Spieler waren diese schnellen Gegentreffer eigentlich Grund genug, Frust zu schieben, den Kopf hängen zu lassen und sich abschießen zu lassen. Doch genau das taten die Waldecker nicht, 90 Minuten lang nicht. Und das war wohl der Hauptgrund für Lehmann, seine Mannschaft keine Vorwürfe zu machen.

Ihr gelang nach dem Wechsel sogar der Anschlusstreffer durch Patrick Kuhnhenn (70.), aber danach zogen die Felsberger das Tempo wieder ein wenig an und sie spielten sich noch zwei Treffer durch ihren agilen Kapitän Alexander Müller (77. Handelfmeter/87.) heraus.

SG Immichenhain/Ottrau - SG Bad Wildungen Friedrichstein 0:0.

Nur dreimal schoss das Schlusslicht aufs Tor, während die Wildunger die aktivere Mannschaft waren. Die allerletzte Entschlossenheit fehlte allerdings, sodass aus fünf, sechs guten Chancen keine Tore wurden. Auch dann nicht, als sich die SG Ottrau durch eine Gelb-Rote Karte (61.) dezimierte.   

TSV Wabern - VfR Volkmarsen 3:0

Es hat für eine Überraschung nicht gereicht. Der VfR Volkmarsen spielte zwar phasenweise gut mit, musste sich aber am Ende dem ambitionierten Gruppenliga-Vierten TSV Wabern mit 0:3 (0:3) geschlagen geben.

Vielleicht hätte der Aufsteiger den Aufstiegskandidaten ein bisschen mehr ärgern können, wenn Jannik Herbold eine der beiden frühen Chancen genutzt hätte. Wie es geht, zeigte Maximilian Kördel, der  aus acht Metern erfolgreich (6.) war.

Ein kleines Elemetergeschenk des Schiedsrichters bescherte Wabern den zweiten Treffer durch Langhans(30.). Er war es auch der  in der 45. Minute einen Freistoß direkt verandelte.

In Durchgang zwei schalteten die Hausherren einen Gang zurück,  die Gäste hielten zwar gut dagegen, aber ein Tor gelang ihnen nicht mehr. 

(rsm/ni/schä)

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