Fußball-Gruppenligist startet mit zehn Neuzugängen in die Vorbereitung 

SG Bad Wildungen/Friedrichstein gut verstärkt in die neue Saison

Die Neuzugänge der SG Bad Wildungen/Friedrichstein – hinten von links: Waldemar Schubert, Carsten Laun (beide Trainer KOL-Mannschaft), Johannes Süring, Lukas Baumann, Manuel Merten; vorne von links: Maximilian Krebs, Johann Brauer, Haris Susnjar, Trainer Simon Lieber. Es fehlen Nico Schäfer, Tim Riebeling, Nico Schmidt und Omar Al Saar. Foto: ni

Friedrichstein. Mit einer gehörigen Portion Optimismus sind die Fußballer der SG Bad Wildungen/Friedrichstein in die Saisonvorbereitung gestartet.

„Wir haben uns wirklich gut verstärkt“, erklärte Carsten Laun, „und hatten keine Abgänge in der ersten Mannschaft“. Der Sportliche Leiter und Michael Neuhaus teilen sich die Führungsaufgaben.

Laun trainiert zusammen mit Stürmer Waldemar Schubert die Reserve, das Duo will deshalb nur noch in der Kreisoberliga auflaufen. „Ich hätte noch ein, zwei Jahre in der Gruppenliga gespielt“, meint der langjährige Leistungsträger, „aber der Verein steht über den persönlichen Dingen“.

Laun/Schubert trainieren KOL-Team

Nach der Trennung von Daniel Döring in der Winterpause waren Laun und Simon Lieber eingesprungen und hatten die Runde nach einigen Abstiegssorgen doch noch auf Rang sechs beendet. Künftig ist der 28-jährige Ungedänker allein verantwortlich für die erste Garnitur. Fünf Wochen dauert die Vorbereitung mit drei bis fünf Mal Training plus Testspielen. „Wir sind ganz gut ausgelastet“, schmunzelt der Coach.

Er legt viel Wert auf Kondition, denn mangelnde Fitness sei ein Grund für die fehlende Konstanz selbst noch in der Rückrunde gewesen. „Das brauchen wir nicht jedes Jahr“, ergänzt Laun mit Rückblick auf die wechselhaften Ergebnisse in den vergangenen zwei Spielzeiten. Unterm Strich soll ein Platz zwischen vier und sieben herausspringen, dafür will Lieber auch den Hebel in der Abwehr ansetzen, „weil wir weniger Gegentore fangen müssen“.

Dabei mithelfen sollen insgesamt zehn Neuzugänge für beide Teams. Aus der Jugend des KSV Baunatal kommt Lukas Baumann, der 19-jährige Manderner gilt als spielstarker Innenverteidiger. Auch aus Mandern kommt Manuel Merten, der zuletzt beim TSV Wabern aktiv war. „Er hatte da das Pech, mit Emin Dag und den Korell-Brüdern einen Wahnsinnssturm vor sich zu haben“, erzählt Laun. Reichlich Gruppen- und KOL-Erfahrung bringt Johann Brauer vom TSV Waldeck mit. „Er war da eine feste Größe“, beschreibt der 34-Jährige den neuen Mittelfeldmann.

Trainer Lieber mit Personal zufrieden

In die Kategorie Perspektivspieler ordnet der Sportliche Leiter Nico Schäfer vom A-Ligisten TSV Frankenau ein. „Er hat als Abwehrspieler zehn Tore gemacht und ist variabel einsetzbar.“ Hoch kommen der A-Jugend-Torjäger Omar Al Saar, Johannes Süring und Maximilian Krebs, die schon Einsätze bei den Senioren hatten, sowie Tim Riebeling und Nico Schmidt. Den KOL-Kader komplettiert Haris Susnjar aus Bosnien/Herzegowina.

Alternativen für das Gruppenliga-Team sind auch wieder Jan Leimbach nach seinem Auslandsaufenthalt und Dennis Stöcker, der wegen dem Hausbau kürzergetreten hat. „Das passt“, ist Lieber mit dem zusätzlichen Personal zufrieden, „da sind wirklich gute Jungs dabei“. Grund genug, die Vorbereitung und die Saison mit einer gehörigen Portion Optimismus anzugehen.

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