Eintracht empfängt am Sonntag TSV/FC

Edertal - Korbach: Gruppenliga- Derby fast ein Endspiel

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Kämpfen gegen den Abstieg: Dem TSV/FC Korbach mit Kevin Staniek (links) täte eine Wiederholung des Sieges aus dem Hinspiel ebenso gut, wie Eintracht Edertal mit Julian Kittler (rechts) eine erfolgreiche Revanche auf eigenem Platz. 

Bergheim – Zwar ist noch ein Drittel der Saison zu spielen, aber über dem GruppenligaDerby zwischen Eintracht Edertal und dem TSV/FC Korbach liegt ein zarter Hauch von „Endspiel“.

Die Gastgeber liegen, einen Punkt zurück und mit einem Spiel weniger, auf Relegationsplatz 13, direkt davor stehen die im Hinspiel 2:0 siegreichen Gäste.

Daraus saugt der Neuling auch Motivation. „Da haben wir unsere schlechteste Leistung der Saison abgeliefert, so etwas wird sich nicht wiederholen“, verspricht Günter Klose. Seine Elf war da nach starken Auftritten von zuvor schwachen Korbachern auf den Boden der Tatsachen geholt worden.

Jetzt beim Start in die Restrunde in Mengsberg (0:2) stimmte die Motivation, allerdings wurde, so Klose, die couragierte Leistung der jüngsten Edertaler Mannschaft, die je in der Gruppenliga gespielt hat, nicht belohnt“. Auf dem „Acker“ habe Mengsberg in der zweiten Halbzeit nur einmal aufs Tor geschossen, „das war das 2:0“.

Für Muratovic ist Saison wohl gelaufen

Nach der starken Defensivleistung muss die Eintracht jetzt auch in der Offensive nach Lösungen suchen. „Wir wollen und werden das Spiel gewinnen“, betont Klose, der sich auf das Wiedersehen mit seinem früheren Mitspieler Uwe Schäfer freut. Allerdings fällt Goalgetter und Vorbereiter Alen Muratovic wegen eines im Training gebrochenen Handgelenks wohl bis zum Saisonende aus.

Die Korbacher müssen mit dem Kader, der zuletzt 1:5 gegen Körle verloren hat, ergänzt mit noch ein, zwei A-Jugendlichen, die Restrunde bestreiten. Nicht mehr planen kann Trainer Uwe Schäfer mit Ionut Speicher, Gregor Mainusch (beide Knie), Lukas Rojek und Valeri Fenske (beide private Gründe).

"Wir schießen einfach keine Tore"

Daran macht Schäfer die jüngsten Pleiten freilich nicht fest. „Wir schießen einfach keine Tore“, meint er auch mit Blick auf die erste Hälfte gegen Körle, „und die schießen nur viermal aufs Tor und einer ist drin“. Dadurch sei ein Bruch ins eigene Spiel gekommen. Umso schwerwiegender war dann, dass die Defensive zuletzt kräftig patzte, „vorher lagen wir bei den Gegentoren im gesunden Mittelfeld“. 

Dabei nimmt er das 0:5 in Melsungen mit einer echten Notelf aus, aber das 1:5 gegen Körle nicht. Eine Erklärung hat Schäfer nicht, er schaut lieber nach vorn: „Wir dürfen uns nicht daran messen, was passiert ist, sondern wir müssen uns damit beschäftigen, was wir können.“ Das soll bereits in Bergheim wieder in ein Erfolgserlebnis münden.  (ahi/ni)

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