FSG Ederbringhausen/Buchenberg bleibt mit 3:2-Sieg an Eintracht Edertal dran 

Kreisoberliga: Amert trifft auf den letzten Drücker

+
Nach dem Schlusspfiff: Steffen Emde, Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1, sitzt nach der Niederlage der SG Adorf/Vasbeck gegen die SG Rhoden/Schmillinghausen niedergeschlagen auf dem Rasen.

Korbach. Ein Tor von Mario Amert auf den allerletzten Drücker hat die Vorentscheidung im Aufstiegsduell der Fußball-Kreisoberliga verhindert. Der Spielertrainer sicherte der FSG Ederbringhausen/Buchenberg mit dieser „Bude“ das 3:2 über die SV Freienhagen/Sachsenhausen – und damit Punktgleichheit mit der Edertaler Eintracht.

Die Südwaldecker gehen allerdings mit der um fünf Tore besseren Tordifferenz in den letzten Spieltag am kommenden Samstag. Im Abstiegskampf befindet sich die SG Waldeck/Netze trotz ihrer 0:3-Heimniederlage gegen die SG „HöMei“ in Sicherheit. Grund: Nach dem TSV/FC Korbach II am Freitag ging auch Schlusslicht SG Adorf/Vasbeck beim 1:2 gegen die SG Rhoden/Schmillinghausen leer aus – und steht nun vor dem Gang in die A-Liga.

Adorf/Vasbeck – Rhoden/Schmillinghausen 1:2 (0:0).Tore: 0:1 Jan Vering (68./FE), 1:1 Steffen Emde (72.), 1:2 Dominik Varlemann (90.).

Nach dieser unglücklichen Niederlage herrschte bei den Diemelseern tiefe Niedergeschlagenheit. Sie hatten eine engagierte Leistung gezeigt und waren über weite Strecken das bessere Team gewesen. Auch Chancen zum Sieg besaßen die Gastgeber, schlossen jedoch oft zu unpräzise oder überhastet ab; zudem zeigte Gästekeeper Christian Graute eine starke Leistung.

In der 13. Minute jubelte der Anhang des Schlusslichts erstmals, aber zu früh, Konstantin Lizenberger war bei seinem Kopfball wohl knapp im Abseits. Weitere Möglichkeiten vergab der sehr agile Felix Behle. Aber auch die Gäste hatten durch Dominik Varlemann und Philipp Kulitschenko ihre Chancen.

Nach der Halbzeit vergab Lizenberger die Großgelegenheit zum 1:0; das Tor fiel auf der anderen Seite, als Vering einen strittigen Strafstoß verwandelte. Emdes Tor zum Ausgleich folgte schnell, und die Gastgeber starteten eine Schlussoffensive. Sie versuchten alles, Kai Klöser, Tjark Grebe und Lizenberger bekamen den Ball aber nicht ins Tor. Bitter die Schlussminuten: Nach einem Foul sah Andre Böhle die Gelb-Rote Karte, den fälligen Freistoß köpfte Varlemann zum Siegtreffer ein.

Waldeck/Netze – Höring-/Meineringhausen 0:3 (0:2).Tore: 0:1 Thomas Pendzich (38.), 0:2 Henrik Wiegand (42.), 0:3 Nico Martin (48.).

Die Gäste spulten ihr normales Pensum ab, das reichte zum Sieg. Bei den Hausherren war zwar der unbedingte Erfolgswille nicht zu erkennen, doch weil sie den besseren direkten Vergleich mit Korbach II vorweisen, ist der Abstieg kein Thema mehr.

Thomas Pendzich scheiterte mit der ersten Chance am glänzenden Torwart Robin Heinemann. Auf der Gegenseite zeichnete sich der „HöMei“-Keeper Jannik Stiehl gegen Kalemaj aus. Beim 1:0 für den Gast wurde Pendzichs Schuss noch abgefälscht, beim 2:0 netzte Wiegand eine Flanke ein. Direkt nach der Pause schon die Entscheidung, Martin nutzte einen Pass in die Tiefe zum Endstand.

Ederbringhausen/Buchenberg – Freienhagen/Sachsenhausen 3:2 (1:1).Tore: 1:0 Till Buckert (4.), 1:1 Sören Schwechel (43.), 2:1 Benedikt Schweitzer (53.), 2:2 Marco Rüger (85.), 3:2 Mario Amert (90.+5).

Die Gäste schenkten dem Titelanwärter trotz des Schützenfests in Freienhagen nichts und hätten beinahe einen Punkt mitgenommen. Am Ende waren sie ziemlich verärgert. Der Schiedsrichter hatte drei Minuten Nachspielzeit angezeigt, ließ aber länger spielen – was Spielertrainer Amert aus dem Gewühl heraus zum gefeierten Siegtreffer für die FSG nutzte.

Der Liga-Zweite hatte einen guten Start hingelegt, gleich nach vier Minuten traf Buckert aus kurzer Distanz. Simon Mitze (12.) und Buckert (17.) hätten erhöhen können, dann erzwangen die Gäste eine ausgeglichene Partie. Sören Schwechel vergab die erste Chance des SV, kurz vor der Pause aber staubte er ab, nachdem Torhüter Bärenfänger einen Ball nach vorn hatte abprallen lassen.

Nach dem Wechsel scheiterte Mitze mit Kopfball an SV-Aushilfstorhüter Nico Mannweiler, ehe Schweitzer nach Zuspiel von Buckert zum 2:1 traf. Danach gab es Möglichkeiten für beide Teams, so visierte Amert die Latte an. Kurz darauf das 2:2, Rüger verwandelte einen Freistoß aus 25 Metern direkt. Der Treffer leitete eine späte Drangphase der FSG ein, die Amert schießlich krönte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare