Altenlotheim erst nach Elfmeterschießen weiter

Kreispokal: SG Waroldern schockt „Hö/Mei“

Versammlung im Braunauer Strafraum: Manuel Bock und Edertals Furkan Saki beim Kopfball, zwischen SVB-Keeper Leon Ludwig schauen Jan Yngwie Riethmüller, Sebastian Brindöpke, Felix Pritsch und Justin-Michell Scholz (verdeckt) zu.
+
Versammlung im Braunauer Strafraum: Manuel Bock und Edertals Furkan Saki beim Kopfball, zwischen SVB-Keeper Leon Ludwig schauen Jan Yngwie Riethmüller, Sebastian Brindöpke, Felix Pritsch und Justin-Michell Scholz (verdeckt) zu.

Die SG Nieder-Waroldern/Landau hat in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals in Waldeck die SG Höringhausen/Meineringhausen überrascht.

Korbach - Der A-Liga-Aufsteiger schlug den Favoriten mit 4:2. Auch das 6:2 des SV Eimelrod gegen die SG Lelbach/Rhena war nicht zu erwarten. Wieder in die Verlängerung musste die SG Vöhl/Basdorf/Werbetal – und warf die klassenhöhere FSG Buchenberg/Ederbringhausen aus dem Rennen. Die vier Gruppenligisten im Wettbewerb kamen weiter, der TSV Altenlotheim allerdings in Itter erst nach Elfmeterschießen. Die meisten Treffer (zwölf) gelangen der SG Goddelsheim/Münden in Neukirchen.

N‘Waroldern/Landau – Höringhausen/Meineringhausen 4:2 (1:2). Die Gäste, im Waldecker Pokal sehr souverän, traten mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft an, hatten den Gegner aber vielleicht auch unterschätzt. Unterm Strich dominierten die Gastgeber zu großen Teilen und hatten in Dominik Boos einen dreifachen Torschützen.

Der Junior brachte seine Elf in der 28. Minute in Führung. Mit einem Doppelschlag (34., 38.) drehte Tim Balzer die Partie, weil die Abwehr des A-Ligisten patzte. Gegen Ende drückte die Elf von Christoph Klein auf den Ausgleich, der Manuel Berghöfer gelang (84.). Mit Toren in der 87. und 90. Minute machte Boos den verdienten Sieg perfekt.

Massenhausen – TSV/FC Korbach 0:4 (0:0). Der B-Liga-Aufsteiger spielte gut mit, während die Korbacher bis zur Halbzeit wenig zustande brachte. Sie konnten von Glück sagen, dass sie nicht im Rückstand gerieten, denn Amin Mohamed Feisal trat vor dem leeren Tor nur die Latte (45.). Nach der Pause kam der Favorit ins Rollen. Valerij Walger überwand per Kopf nach Freistoß von Kevin Staniek den guten Torwart Bekim Cimili als erster (51.). Henrik Plassmann (76.) und Jan Stollenwerk (78., 89.) erhöhten gegen schwächer werdende Gastgeber. „In den letzten 25 Minuten war der Riemen runter“, sagte TuS-Trainer Lutz Fechner.

Braunau – Eintr .Edertal 1:5 (0:2). Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gewann die zwei Klassen höher spielende Eintracht Feldvorteile – die Edertaler stürmten, die Braunauer verteidigten. Das Abwehrbollwerk hielt fast bis zur Pause, aber Edertal benötigte zum 1:0 schon einen Elfmeter, den Carl Wiesemann (43.) verwandelte. Zwei Minuten später erhöhte Sebastian Brindöpke mit Sonntagsschuss auf 2:0 für den Gast.

Nach dem Wechsel waren die Braunauer nicht bei der Sache, die Eintracht zog durch Julian Sporn (50.) und zweimal Simon Heck (59., 63) auf 5:0 davon. Die Gäste waren nun satt, die Braunauer kamen in der Schlussminute noch zum verdienten Ehrentreffer durch Benjamin Koch per Strafstoß.

Vöhl/Basdorf/Werbetal – Buchenberg/Ederbringhausen 2:1 (0:1, 1:1). Eine „englische Woche“ mit drei Partien in der Verlängerung ging für die Dreier-SG mit dem dritten Erfolg zu Ende. In einem zunächst selten inspirierenden Kick brachte Stefan Roß den in dieser Phase stärkeren Gast in Führung (12.) Julian Scholl vergab die Großchance zum 2:0 für den Kreisoberligisten. Nach der Pause vergaben Scholl sowie Steven Heinemann ebenfalls, dafür traf SG-Spielertrainer Steffen Lotze zum Ausgleich (75.).

Die Gastgeber bekamen ihre zweite Luft. In der Verlängerung hatte Christofer Mixon für sie ein Tor auf den Fuß, Dennis Brussmann vergab für die Gäste. Für die Entscheidung sorgte Elias Kernetzky, der in der 108. Minute den Ball am FSG-Torwart vorbei legte, der diesmal Gabor Schvarcz hieß..

Ittertal – Altenlotheim 2:5 (2:2, 2:2 1:0) n. E. Der SVI trat ersatzgeschwächt an, auch die Gäste begannen nicht in Bestbesetzung. In der ersten Hälfte bestimmten die Hausherren die Partie. Die 1:0-Führung durch Jonas Wiesemann nach Vorarbeit von Namensvetter Jan war verdient.

Direkt nach Wiederbeginn erhöhte Moritz Hamel auf 2:0 (47.). Altenlotheim hatte sich durch Einwechslungen verstärkt und kam auf. Nach einer Ecke brachte René Huneck den TSV heran (60.), Fabian Erler köpfte zum 2:2 ein (73.). Ittertal rettete sich in die Verlängerung, die torlos und ohne nennenswerte Höhepunkte blieb. Bei der Entscheidung vom Punkt wehrte TSV-Keeper Mirko Ohnesorge die drei Ittertaler Strafstöße ab, während Kai Bremmer, Robin Wissemann und Marc Andre Garthe für den Gruppenligisten trafen.

Eimelrod – Lelbach/Rhena 6:2 (2:2). Die Gäste hatten eine gemischte Elf am Start, dennoch überrascht die Höhe des Eimelroder Sieges. Für die SG traf Maximlian Figge zur schnellen 2:0-Führung (2., 5.), Sebastian Heyer glich ebenfalls per Doppelpack aus (26., 29.). Nach der Pause hatte Eimelrod mehr Spielanteile. Heyer zum Dritten (54.) sowie Jonas Trachte mit einem schönen Weitschuss (66.) sowie Tim Schaumburg nach Freistoßflanke von Tobias Fliedler (73.) erhöhten auf 5:2, Marius Wilke (90.) setzte den Schlusspunkt.

Strothe schießt Usseln aus dem Wettbewerb

Odershausen – Bad Wildungen/Friedrichstein 1:5 (0:1). Eine couragierte Leistung des A-Ligisten gegen einen Gegner, der überwiegend mit der Reserve antrat und etwas zu hoch gewann. Der TSV konnte den Nachbarn lange ärgern, trotzdem ging die SG durch Niklas Bruder in Führung (11.). Odershausen vergab Großchancen zum Ausgleich, erst nach dem Wechsel (59.) traf Sascha Kofer.

Vor etwa 100 Zuschauern brachte Toni Duwe die SG wieder nach vorn (65.). Björn Grabe verpasste das 2:2, als er frei Keeper Niclas Köhler anschoss. Die Kräfte der Platzherren ließen nach, und Lukas Baumann erhöhte auf 1:3 (70.). Kofer hatte Pech, dass sein Schuss auf der Torlinie geklärt wurde. Auf der anderen Seite stellten Duwe per Kopfball (80.) und Tim Riebeling (90.) den Endstand her.

Waldeck/Netze – Freienhagen/Sachsenhausen 0:5 (0:3). Der deutliche Sieg für die Gäste geht auch in der Höhe in Ordnung. Das Nachbarschaftsderby hatte eher den Charakter eines Trainingsspiels, bot wenig Tormöglichkeiten und war schon zur Pause praktisch entschieden. Die SG versuchte mitzuhalten, hatte jedoch nur in der ersten Hälfte einen Torabschluss. Die Torfolge: 0:1 Martin Reimer nach Vorarbeit von Tom Wehowsky (7.), 0:2 Enrico Micino (31.), 0:3 Wehowsky (41.), 0:4 Eugen Ruf (60.), 0:5 Daniel Lippe (70.)

Strothe – Usseln 5:4 n.V. (0:2, 3:3). In einem verteilten Spiel gewann der TSV glücklich, aber nicht unverdient. Nach zwei Treffern von Jan Louis Bender lagen die Gäste zur Halbzeit vorn, Jonas Stiehl verkürzte direkt nach der Halbzeit. Marcel Emden stellte wenig später den alten Abstand wieder her (52.).

Strothe blieb jedoch dran. Erst traf erneut Stiehl (62.), zwei Minuten vor dem regulären Ende besorgte Lee Hartmann den Ausgleich. Auch in der Verlängerung ging es verteilt weiter. Benjamin Lohmann brachte Usseln erneut in Führung (104.), ehe Stiehl zum dritten Mal traf (114.). Den entscheidenden Treffer erzielte dann Stiehls Bruder Jan nach feiner Vorarbeit von Murat Aksay (118.).

Helsen – Bad Arolsen 1:2 (0:2). „Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen“, sagte der Helser Spielertrainer Hendrik Fox. Die Arolser traten mit ihrer zweiten Garnitur zum Derby an, sie nutzten Unaufmerksamkeiten der Gastgeber zum 2:0 durch Tore von Leroy Peters und Garett Carton. Danach wachte Helsen auf, erarbeitete sich Chancen, aber der Ball wollte nicht rein. Der Druck hielt in der zweiten Halbzeit an. Julius Knebel hatte die große Chancen auf den Anschluss, setzte einen Foulelfmeter aber ans Lattenkreuz (65.). Fünf Minuten später verkürzte Andreas Fischer zwar, aber alle weiteren Gelegenheiten vergaben die Helser.

Fürstenberg/Immighausen – Eppe/N’Schleidern 1:5 (0:2). Der Kreisoberligist begann konzentriert, sicherte sich sofort Feldvorteile und ging durch Marco Ruppraths Doppelpack (20. und 45.) in Führung. Nach dem Wechsel spielte der gastgebende B-Ligist druckvoller und mutiger. Allerdings fielen die Tore zunächst wieder auf der anderen Seite, denn die SG Eppe agierte sehr effektiv.

Rupprath erhöhte mit seinem dritten Treffer auf 3:0, Andreas Fabisch (70.) legte mit einem verwandelten Foulelfmeter nach. Nur zwei Minuten später verkürzte Andreas Kröger für die Gastgeber auf 1:4, doch Janne Wenzel (85.) stellte den alten Abstand wieder her.

Hillershausen – Ehringen 4:0 (2:0). Die Gäste waren zwar nicht mit ihrer ersten Garnitur vor Ort, aber das klare Resultat überrascht dennoch. Der SVH hatte einen guten tag. „Das Ergebnis spricht für sich“, meinte Berichterstatter Steffen Becker. Überagend der dreifache Torschütze Marc Philipp Padberg, der in der 2., 12. und 79. Minute traf. Den vierten Treffer besorgte Leon Canisius (61.).

Wellen/Wega – BG Korbach 0:2 (0:2). Die SG geriet früh durch einen unhaltbaren Flachschuss von Valentin Gashi (5.) sowie Johannes Kaschubin auf Vorlage des vor der Pause überragenden Zafer Birinci (13.) in Rückstand. Keeper Piotr Mutke verhinderte einen höheren Rückstand, umgekehrt vergab Joshua Rasch (40.) die Chance zum Anschluss.. In der zweiten Halbzeit erspielte der A-Ligist gegen einen nachlassenden Gegner die ein oder andere Chance und hielt das achtbare Ergebnis. Ein gutes Debüt gab Rückkehrer Sebastian Hesse gegen sein ehemaliges Team. Bitter für die SG: Marian Schmidt schied früh verletzt aus.

Neukirchen/Sachsenberg – Goddelsheim/Münden 2:12 (1:6). Im fairen Nachbarschaftstreffen waren die Gäste über 90 Minuten dominant, obwohl sich der A-Ligist zumindest im ersten Durchgang tapfer wehrte. Die Partie war früh entschieden. Daniel Butterweck traf nach toller Vorarbeit von Fynn Butterweck und Jonathan Vach zum 0:1 (1.). Sein zweiter Treffer folgte drei Minuten später, ehe Vach auf 3:0 für den Gast erhöhte. Per Strafstoß verkürzte Ammani Otmani auf 1:3 (15.).

Daniel Butterweck (33., 44.) und und Raoul Mitze (39.) erhöhten zum Halbzeitstand. Nach der Pause setzten Florian Mitze (zwei), Max Steger, Vach und Mirco Grosche (per Strafstoß und Freistoß) den Torreigen fort. Zum Schlusspunkt verwandelte Holger Maurer ebenfalls einen Strafstoß.  ( mn, rsm, dv)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare