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Korbach behält am Oberbach die Oberhand

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Von: Gerhard Menkel

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Niklas Nowotny (Korbach) zeigt gegen den Altenlotheimer Rudi Hofert ganzen Einsatz; rufend  im Hintergrund: Dominik Imöhl.
Mit Bodenkontakt und fliegenden Haaren: Niklas Nowotny (Korbach) zeigt gegen den Altenlotheimer Rudi Hofert ganzen Einsatz; rufend im Hintergrund: Dominik Imöhl. © Bauschmann

Der TSV/FC Korbach bleibt auswärts in dieser Saison weiter unbesiegt. Auch der TSV Altenlotheim vermochte den Aufsteiger im Grupenliga-Derby nicht auszubremsen. Im Gegenteil.

Altenlotheim - Vor knapp 150 Zuschauern gewannen die Hansestädter bei regnerischem und windigen Wetter mit 2:1 (2:0) am Oberbach. Beide Mannschaften hatten sich ein typisches Derby geliefert, Kampf war Trumpf auf gut bespielbaren Boden.

Uneinig waren sich hinterher die beiden Trainer in der Analyse. „Knapp, aber auf Grund der ersten Spielhälfte nicht unverdient gewonnen“, sagte Uwe Tenbusch vom TSV/FC, der in der Schlussphase durchaus noch mit dem Ausgleich der Gastgeber gerechnet hatte.

Wissemann: Meine Mannschaft war tonangebend

„Ich bin total unzufrieden, ich hätte mich selbst über eine Punkteteilung geärgert“ überraschte Altenlotheims Trainer Robin Wissemann. Er sah sein Team in beiden Spielhälften als das tonangebende an, nur der Spielverlauf und das Endergebnis hätten nicht in den Ablauf gepasst.

Wie auch immer, die erste große Torchance der Begegnung hatten die Gastgeber in der 17. Minute, als Kai Bremmer einen Freistoß an den Innenpfosten hämmerte. Von dort sprang der Ball zurück ins Feld.

Drei Minuten später führten die Gäste. Argjend Muharremi wurde nicht angegriffen und sein Schuss von der Strafraumkante landete zum 1:0 für Korbach im Netz.

Elias Mayer verwandelt Handelfmeter

Acht Minuten später eine Szene unter dem Motto: Kann man, muss man aber nicht pfeiffen. Altenlotheims Yannik Leisner sprang der Ball im Strafraum an der Oberarm und der Unparteiische Parparim Dervisi zeigte auf den Punkt. Elias Mayer verwandelte sicher.

Im zweiten Abschnitt wurden die Gastgeber immer stärker und zogen vor allem nach dem Anschlusstreffer durch Marc-André Garthe (65.) zeitweise ein Powerplay auf. Es boten sich ihnen nun hochkarätige Chancen. Allein in der 76. Minute musste die TSV-Abwehr gleich dreimal bei Schüssen von Garthe und Till Buckert auf der Linie klären. „Wir wussten, was auf uns zukommt, wenn Altenlotheim der Anschlußtreffer gelingt“ so Gästetrainer Tenbusch, dessen Team sich aber über die Zeit retten konnte. (bb)    

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