Gruppenligist stellt vier Neuzugänge vor

TuSpo Mengeringhausen macht den Kader breiter

Gruppenbild mit fünf Mengeringhäuser Neuen (sitzend von links): Kevin Tangel, Simon Schwechel, Nebi Baftijari und Luca Lüther mit (stehend von links) dem Betreuer der Reserve, Thomas Mertens, sowie den Trainern André Gutmann (ebenfalls neu) und Oliver Hintschich.
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Gruppenbild mit fünf Mengeringhäuser Neuen (sitzend von links): Kevin Tangel, Simon Schwechel, Nebi Baftijari und Luca Lüther mit (stehend von links) dem Betreuer der Reserve, Thomas Mertens, sowie den Trainern André Gutmann (ebenfalls neu) und Oliver Hintschich.

Die zweite Corona-Saison verlangt den Fußballvereinen eine Menge ab. Zum Beispiel auch eine Antwort zu finden auf geballte Termine. Der TuSpo Mengeringhausen hat mit einem breiteren Kader reagiert.

Mengeringhausen - Den neuen Trainer André Gutmann eingerechnet, wechselten vier Neuzugänge an die Hagenstraße zum Gruppenligisten. Das Aufgebot der „Ersten“, der kein Spieler den Rücken kehrte, zählt nun doppelte Mannschaftsstärke. Allerdings: Davon zu profitieren hofft auch die in die Kreisoberliga aufgestiegene Reserve.

Dass es nicht ganz leicht war, den größeren Kader für eine Hinrunde mit vier englischen Wochen zusammenzustellen, deutete beim Pressetermin am Sonntag Oliver Hintschich an, der nun mit Jörg-Büchse-Nachfolger Gutmann das Trainertandem des TuSpo bildet. Gerade im April und Mai habe bei den Spielern wegen der Pandemie der Fußball gerade nicht im Fokus gestanden.

Die Vorbereitung der Grün-Weißen läuft seit Ende Juni. In den regelmäßig vier Einheiten pro Woche dominierte zwar naturgemäß eine Zeit lang das Grundlagentraining, „aber wir haben nicht auf Teufel komm raus Kondition gebolzt“, sagte Gutmann. Ihm und Hintschich sei wichtig gewesen, möglichst oft mit dem Ball zu trainieren. „Es war natürlich abhängig davon, was laut Verbandsvorgaben möglich war“, betonte Hintschich.

Die Neuzugänge weisen – abgesehen vom A-Jugendlichen Kevin Tangel, der in der „Zweiten“ spielen wird – durchweg Gruppenliga-Einsätze vor. Am frischesten sind sie bei Simon Schwechel. Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler war in der alten Saison beim Mengeringhäuser Liga-Rivalen SV Freienhagen/Sachsenhausen Stammkraft. Lauffreudig, zweikampfstark und sehr präsent auf dem Platz, sagen die Trainer über Schwechel, der beim TuSpo eine Familientradition fortsetzt: Sein Vater Martin spielte zu Bezirksoberliga-Zeiten für die Fachwerkstädter.

Luca Lüther, der vom freiwilligen Liga-Absteiger VfR Volkmarsen kommt, hat in den vergangenen zwei Gruppenliga-Spielzeiten wegen eines Kreuzbandrisses lediglich fünf Partien bestreiten können. Sein Comeback gab der Mann für die Außenbahn im März unmittelbar vor dem Corona-Lockdown. Er suche etwas Neues, meinte der 24-Jährige zu seinem Wechsel, mit dem TuSpo hätten schon länger Verbindungen bestanden.

3:0-Sieg im zweiten Testspiel

Auch dem nach anderthalb Jahr beim TuS Bad Arolsen zurückgekehrten Mittelfeldspieler Nebi Baftijari (23) bescheinigen die Trainer das Zeug für die „Erste“. Er müsse allerdings noch „Defizite im läuferischen Bereich“ wettmachen, so Hintschich.

Die aktuelle Trainingsphase vor dem Punktspielstart am 2. September bestimmen beim TuSpo diverse Vorbereitungsspiele. Den zweiten Test gestern gewann die Mannschaft mit 3:0 gegen den vom Willinger Christoph Keindl trainierten westfälischen Bezirksligisten FC Assinghausen/Wiemeringhausen/Wulmeringhausen. Die Tore erzielten Dominik Lüdtke und Henry Hosse (2), bemerkenswert außerdem: Abwehrmann Denny Benndorf bestritt erstmals nach seinem Kreuzbandriss vor knapp einem Jahr wieder eine Halbzeit.

Zum nächsten Test gastieren die Mengeringhäuser am kommenden Freitag in Oberschledorn. Am Sonntag, 16. August (15 Uhr), kommt der KSV Hessen Kassel II an die Hagenstraße; dann sollen auch Zuschauer erlaubt sein. Weitere Partien sind mit dem VfR Volkmarsen (23. August) und dem SC Willingen (29. August) vereinbart.

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