Verbandsligist meldet erste Zugänge

Sebastian Müller von Lelbach/Rhena zum SC Willingen

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Ball im Netz, Sebastian Müller jubelt. Bei der SG Lelbach/Rhena ist das ein regelmäßiges Bild. Ab Sommer will der 20-Jährige für den SC Willingen Tore schießen. 

Willingen – Die Trainerfrage für die kommende Saison ist noch nicht geklärt, dafür wird beim Fußball-Verbandsligisten schon am künftigen Kader gebastelt.

Von der SG Lelbach/Rhena wechselt Sebastian Müller im Sommer ins Upland, vom SV Brilon kommt Eric Teipel.

Der Sportliche Leiter Hubertus Albers zählt Müller zur Kategorie Wunschspieler. „Wir haben ihn schon längere Zeit auf dem Schirm.“ Mit ihm will sich der SCW im personell nicht üppig besetzten Angriff breiter aufstellen. 

„Er ist ein Spieler, der 1:1-Situationen sucht, die gibt es nicht mehr so oft“, verspricht sich Albers einiges vom 20-Jährigen. „Er ist ein junger, hungriger Spieler, der den Sprung schaffen will.“

Bis dahin stillt Müller seinen Torhunger noch bei der SG Lelbach/Rhena. Mit 29 Treffern, davon fünf allein in der Relegation gegen den TSV/FC Korbach II, hatte er im vergangenen Jahr großen Anteil am Sprung von der A-Liga in die Kreisoberliga. Parallel machte er auch noch 28 „Buden“ für die JSG Rhena in der Gruppenliga Kassel.

Teipel spielte im Paderborner Leistungszentrum

Eric Teipel ist groß geworden im Jugend-Leistungszentrum des SC Paderborn und der Landesliga-A-Jugend des SV Lippstadt. Seine erste Station bei den Senioren war der SV Brilon, ehe er sich dem SSV Meschede anschloss. Nach dem Abstieg aus der Landesliga 2017 kehrte der Defensivspieler aus Kallenhardt, einem Ortsteil von Rüthen, an die Jakobslinde zurück und zählte im vergangenen Sommer beim Sprung in die Landesliga zum Stammpersonal; bei 27 Einsätzen in der Startelf erzielte er drei Treffer.

„Er bringt schon viel Erfahrung mit“, beschrieb Albers den 24-jährigen Neuzugang als „ganz interessanten Mann für uns“. In der aktuellen Runde stand Teipel beim Tabellenvierten SV Brilon in 19 von 20 Partien auf dem Platz, traf dabei einmal ins Schwarze.

Bleibt die Frage nach der Trainerfrage beim SC Willingen. „Wir setzen uns in zwei, drei Wochen zusammen“, sagte Albers, der nach dem Rücktritt von Uli Drilling bekanntlich bis zum Saisonende zusammen mit dem bisherigen Co-Trainer Rainer Schramme an der Linie steht. 

Viel wichtiger bleibt für ihn das künftige Gesicht der Mannschaft. „Wir haben mit allen Spielern gesprochen“, verriet der Sportliche Leiter, „und es sieht gut aus, dass wir den Kader zusammenhalten können“. Und sinnvoll ergänzen, wie jetzt mit Sebastian Müller und Eric Teipel.

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