Fußball-Verbandsligist plagen vor Heimauftritt gegen SV Eschwege Personalsorgen

Unruhige Willinger Trainingswoche

Sorgenkinder: Während Niklas Michel (vorn, gegen den Neuhofer Tomislav Labudovic) wieder trainiert hat, ist der Einsatz von Florian Heine (hinten) nach einem Pferdekuss mehr als fraglich. Foto: malafo

Willingen. Es ist wie so häufig in dieser Verbandsliga-Saison: Mit einem Sieg am Samstag (15.30 Uhr) gegen die SV Eschwege kann der SC Willingen zumindest gleichziehen. Das dicht gedrängte Tableau mit nur fünf Punkten zwischen Platz drei und den Upländern auf Rang zehn macht’s möglich.

Nicht geklappt hat das zuletzt beim 1:1 in Johannesberg trotz doppelter Überzahl in der zweiten Halbzeit. Unschön waren die Begleitumstände, dabei wehrt sich Uli Drilling noch einmal gegen die Vorwürfe der Platzherren, Foulspiele vorgetäuscht zu haben. „Die hatten sechs gelbe, zwei gelb/rote und eine rote Karte“, zählt der SCW-Trainer auf, „wir nur eine gelbe – und dann wollen sie uns und dem Schiedsrichter den schwarzen Peter zuschieben“. Überrascht habe ihn auch, was da so von Außen reingetragen worden sei.

Heine das größte Sorgenkind

„Aber das Spiel ist aus den Köpfen“, gilt die Konzentration dem Eschwege-Spiel. Und das fehlt schwer genug, denn die personellen Sorgen sind arg angewachsen. „Das war eine unruhige Woche“, so Drilling. Christoph Keindl war krank, Sebastian Butz ist nach einer Knieprellung am Mittwoch wieder ins Lauftraining eingestiegen, dafür ist bei Jan Theiß im Spiel der Reserve die Muskelverletzung wieder aufgebrochen. Christian Kuhnhenne und Niklas Michel (Nerv eingeklemmt) haben nur am Montag gefehlt.

Größtes Sorgenkind ist aber Florian Heine. Der Torjäger musste nach einem Zusammenprall im Training vom Platz geführt werden. Wenn es nur ein Pferdekuss ist, dann sieht Drilling noch Chancen auf einen Einsatz, falls der Muskel betroffen ist, dann dürfte er länger ausfallen. Wieder voll zugepackt hat jedenfalls schon wieder Yannick Wilke (Finger verrenkt), aber sein Vertreter Michael Schirk wurde in Johannesberg ein sehr gutes Spiel attestiert.

Drilling: Nicht ausruhen

„Ich hoffe, dass bei möglichst vielen die Sachen noch abklingen“, so Drilling „denn gegen Eschwege erwartet uns die nächste anspruchsvolle Aufgabe“. Besonderes Augenmerk will er auf die torgefährlichen Mathias Gambetta und Jan Kaufmann, das Herzstück des Eschweger Spiels, legen.

„Wir haben es geschafft, sieben Punkte zwischen uns und den Abstiegsplätzen zu bringen“, war der Coach letztlich auch mit dem Remis in Johannesberg zufrieden. „Aber wir dürfen uns nicht darauf ausruhen und müssen weiter kontinuierlich punkten.“ Am besten gleich wieder gegen Eschwege – um mit dem Tagbellenfünften gleichzuziehen und im direkten Vergleich vorzulegen.

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