Fußball-Verbandsligist in die Vorbereitung gestartet

Willingens Trainer Drilling verhängt "Geschenkeverbot"

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Vor den Augen der Trainer: Willingens Max Ullbrich ( Mitte) versuch t sich von den Eichenzellern Lukas Heil (links) und Marius Schlutheis den Ball zu holen.  

Willingen – Der SC Willingen steckt schon voll in der Vorbereitung auf die Restrunde der Fußball-Verbandsliga Nord. Der Vorsprung des Tabellenzehnten auf die Abstiegsplätze beträgt aktuell sieben Punkte.

„Wenn wir den Abstand halten, dann sind wir im Soll“, wiederholt Trainer Uli Drilling das Saisonziel von einer sorgenfreien Saison. Gleichwohl können und wollen die Upländer mehr, immerhin ist der sechste Rang auch nur vier Zähler entfernt. 

Die Lage im Überblick:

Die Vorbereitung

Seit gut einer Woche, damit etwas früher als geplant, haben Drilling und sein Co-Trainer Rainer Schramme ihre Truppe wieder auf dem Kunstrasen des Uplandstadions versammelt. „Wir müssen in unseren Breitengraden flexibel sein“, hat der Medebacher die guten Verhältnisse vor dem jüngsten Schneefall genutzt und die normalerweise vorgeschalteten individuellen Laufeinheiten aufgespart.

Dreimal pro Woche wird geübt, darunter sind auch Einheiten in der Soccerhalle in Medebach. Dazu kommt ein dreitägiges Trainingslager in Hannover sowie die Testspiele an den Wochenenden.

Aktuell erscheinen nicht selten 19, 20 Mann zum Training, sehr zur Freude von Drilling: „Das sieht sehr gut aus.“ Inhaltlich sehen die Übungsleiter keinen Grund, etwas gegenüber dem Sommer zu ändern. „Wir hatten, inklusive Pokal, schon viele Spiele“, erklärt Drilling, „und wir sind konditionell immer da gewesen."

Die Testspiele

Am Samstag hätte das erste stattfinden sollen. Das Match bei Rot-Weiß Erlinghausen wurde aber abgesagt. Ob es einen neuen Anlauf gibt, ist noch offen.

Die weiteren Termine – Mittwoch, 6. Februar, 19 Uhr: VfB Marsberg (A); Samstag, 9. Februar, 14.30 Uhr: SV Oberschledorn/Grafschaft (A); Donnerstag, 14. Februar, 19 Uhr: VfB Marburg (A); Sonntag, 24. Februar: TSV Stelingen/Hannover (A, Trainingslager).

Die Saisonziele

„Wir haben gegen die unteren Mannschaften zu viel liegen gelassen“, begründet Drilling die aktuelle Lage als Tabellenzehnter irgendwie zwischen Baum und Borke. „Wir haben in den Spielen dem Gegner zu viel angeboten, weil wir selbst zu viel wollten, weil wir ein Stück weit auch zu euphorisch waren“. Diese unnötigen Punktverluste gelte es abzustellen.

"Gegen die unteren Mannschaften zu viel liegen gelassen": Trainer Uli Drilling.

Besser lief es aus einer defensiveren, kompakten Grundordnung gegen die Spitzenteams. Und gegen die geht es gleich zum Start, erst zum Zweiten nach Sandershausen, dann kommt der Tabellenführer aus Steinbach. „Wir haben uns den Ruf erarbeitet, dass wir da was mitnehmen können“, erinnert Drilling an die Partien gegen Sandershausen (2:1) sowie bei den Spitzenreitern Barockstadt II (1:0) und in Steinbach (2:2).

Die Personalien

Der Kader hat sich in der Winterpause nur leicht verändert. Bekanntlich hat sich Christian Pohlmann der SG Goddelsheim/Münden angeschlossen und Mario Emde ist nach eineinhalb Jahren vom SV Oberschledorn/Grafschaft zurückgekehrt.

Ein neues Gesicht im Upland ist Valton „Toni“ Kodra aus der Hessenliga-A-Jugend von Hessen Kassel. „Er ist ein schneller Spieler, der auf den Außenbahnen und im defensiven Mittelfeld einsetzbar ist“, beschreibt Drilling den 18-jährigen Marsberger, dessen Zwillingsbruder Valdrin jüngst einen Vertrag bei den KSV-Senioren unterschrieben hat.

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