Fußball-Verbandsliga Nord startet in die Restrunde

SC Willingen startet beim Zweiten TSG  Sandershausen

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Dagegenhalten: Die Willinger mit Florian Heine (links) haben gleich zum Auftakt den schweren Gang zur TSG Sandershausen mit Sascha Hebold vor sich. 

Willingen – Friedhelm Janusch ist froh, dass es wieder los geht, Trainerkollege Uli Drilling sieht seine Elf bereit für die Restrunde. Zweiter gegen Zehnter heißt es, wenn die Verbandsligisten TSG Sandershausen und der SC Willingen am Sonntag (15 Uhr) ins neue Fußballjahr starten.

Gekickt wird auf jeden Fall. Ob in Sandershausen oder nebenan auf dem alten Kunstrasen in Heiligenrode, das entscheidet sich aber erst kurzfristig.

Die Vorbereitung der Upländer, darunter die Testspiele in Marsberg (2:0) und beim VfB Marburg (1:1), ist insgesamt gut verlaufen. Den Feinschliff gab es beim Trainingslager in Hannover. „Da hatten wir optimale Bedingungen“, erzählte Drilling von den Einheiten auf der Fußballakademie des Bundesligisten.

Das Abschlussspiel gegen den Bezirksligisten TSV Stelingen ging zwar mit 2:6 (2:1) verloren, aber das wollte der SCW-Coach angesichts der Intensität zuvor nicht überbewerten. „Nach einer richtig guten ersten Hälfte ist uns dann die Luft ausgegangen.“ 

Einziger Wermutstropfen: Christian Kuhnhenne ist umgeknickt und damit für einen Einsatz in der Startelf fraglich. Jan Theiß ist unter der Woche das gleiche passiert und Neuzugang Toni Kodra ist erst ab Ende März spielberechtigt. Ansonsten hat Drilling alle Mann an Bord.

Diesmal aufs Sportliche konzentrieren

Das Hinspiel – 2:1 für Willingen – war zunehmend von Hektik geprägt, auch geschuldet der schwachen Schiedsrichterleistung. Es gipfelte in zwei Platzverweisen für die Niestetaler und gegenseitigen Schuldzuweisungen bis hin zu Rangeleien nach dem Schlusspfiff. Beide Seiten betonen, sich dieses Mal nur auf das Sportliche konzentrieren. Und da hat Janusch bei seinen Beobachtungen in Sand und Kaufungen „Topspiele von den Willingern“ gesehen.Drilling selbst schätzt die TSG, die im Hinspiel spielerisch stärker war, als „sehr gute Truppe ein, die nicht zu Unrecht auf Rang zwei stehe.

Gegen den SCW soll nun auch vermutlich auf dem Kunstrasen im Nachbarort Heiligenrode die Heimstärke mit bislang acht Siegen und einem Unentschieden in die Waagschale geworfen werden.„Nach 20 Spielen hat die Tabelle einen sehr hohen Wahrheitsgehalt“, so Drilling.

Gleichwohl ist der Chefcoach aus Medebach zuversichtlich, dass es gelingt, die imposante Sandershäuser Heimbilanz, die von nur sechs Gegentreffern in neun Auftritten zusätzliche Aussagekraft bekommt, abzuschwächen. „Das ist uns bei Spitzenteams oft genug gelungen, warum soll nicht wieder etwas für uns herausspringen?“

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