Fußball-Verbandsligist kommt nach der Winterpause nicht in Erfolgsspur

SC Willingen verliert auch in Dörnberg

+
Am Boden: Dominik Richter vom FSV Dörnberg (links) im Zweikampf mit SCW-Kapitän Christoph Keindl.

Dörnberg. Die Fußballer des SC Willingen haben auch ihre zweite Partie nach der Winterpause vergeigt. Vom Gastspiel beim FSV Dörnberg kehrten sie mit einer 2:3(1:0)-Niederlage zurück und bleiben in der "Roten Zone" des Verbandsliga hängen.   

Die beiden Mannschaften zeigten auf dem Dörnberger Kunstrasen zu Beginn eine spielerisch wenig erbauliche Partie. Lange Bälle, wenig Kurzpassspiel, kaum Torchancen. Umso überraschender die Führung für die Upländer in der 36. Minute: Jan-Niklas Albers fing einen Dörnberger Pass ab, schickte Florian Heine über links auf die Reise, und dessen Hereingabe beförderte Niklas Michel über die Linie - dabei traf er den Ball nicht mal gut.

Vergebene Doppelchance als Knackpunkt? 

Zum Knackpunkt der Partie taugt eine Szene zwei Minuten nach Wiederbeginn: Nach weitem Einwurf von Christoph Keindl in den freien Raum konnte sich Max Ullbrich gegen zwei Gegenspieler durchsetzen, scheiterte jedoch mit seinem Schuss aus kurzer Distanz  an Torwart Rajan Plavcic. Mit ein bisschen Glück kam der Abpraller zu Flo Heine, doch auch der brachte den Ball nicht am Keeper vorbei.

Fünf Minuten später führte ein Dörnberger Konter zum Ausgleich. Andreas Schulze spielte einen langen Pass herrlich in den Lauf von Kevin Richter, und der ließ den jungen Lukas Wilke im Willinger Tor keine Abwehrchance.

Kemper trifft vom Punkt 

Wieder fünf Minuten später hatte der FSV die Partie vollends gedreht. Nach einem Foul von Eric Kroll an der Strafraumkante an Schulze zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt und Torjäger Pascal Kemper traf zum 2:1. Es kam noch dicker für die Gäste: Nach einem Willinger Ballverlust am Dörnberger Strafraum starteten die Gastgeber sofort einen Konter. Schulze nahm einen Diagonalball auf, hob ihn zum freien Kemper, der per Dropkick das 3:1 erzielte (62.).

Immerhin waren die Gäste nicht lange geschockt. Nach einem langen Ball in den Strafraum ließ Heine seinen Gegenspieler aussteigen und traf zum Anschluss (67.).  Die Willinger schienen noch einmal die zweite Luft zu bekommen, doch wirklich Gefährliches brachten sie nicht zustande, obwohl Trainer Hubertus Albers eine Viertelstunde vor Schluss auch Rene Huneck brachte. Die besseren Chancen besaßen bei ihren Kontern die Gastgeber.     

      

       

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare