Verbandsliga Nord

Willingen vor unangenehmem Gang nach Grebenstein

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Schwer zu verteidigen ist Grebensteins bulliger Mittelstürmer Leon Ungewickel (links). Das bekam beim 1:4 im Hinspiel auch SCW-Verteidiger Eric Kroll zu spüren.

Willingen – Die Willinger Fußballer haben mit dem Abstiegskampf nichts am Hut. Der Gegner ist mittendrin.  „Das wird ein schwerer Gang“, sagt deshalb SCW-Coach Rainer Schramme.

Verbandsligist SC Willingen hat mit einem verdienten 0:0 in Weidenhausen auf das 0:1 in Neuhof, der ersten Niederlage nach der Winterpause, gut reagiert. Daran soll nun an diesem Samstag (15.30 Uhr) beim TuSpo Grebenstein angeknüpft werden.

Obwohl auf Rang sieben längst aller Sorgen ledig, macht sich Trainer Rainer Schramme um die Motivation seiner Truppe keine Sorgen. „Wir wollen den guten Eindruck auch in den verbleibenden vier Spielen unterstreichen.“ Und am liebsten noch „ein, zwei Plätze nach vorne springen“. 

Allerdings hängen die Punkte im Sauertal-Stadion nach den zwei letzten Erfolgen der TuSpo-Elf wieder hoch. „Das wird ein schwerer Gang“, weiß auch Schramme, dass die Gastgeber noch voll im Abstiegskampf stecken, „nichtsdestotrotz wollen wir zumindest einen Punkt mitnehmen“.

Ein Ausrutscher im Hinspiel 

Im Hinspiel waren gegen den Aufsteiger drei Zähler fest eingeplant, aber es kam gänzlich anders. „Wir haben hochverdient verloren“, erinnert sich Schramme, damals noch Co-Trainer von Uli Drilling, an das 1:4, „weil die haben uns mit ihrer Dreierkette doch überrascht“. Die Willinger bekamen nie Zugriff auf den Gegner und damit das Spiel. „Aber dieses Mal werden wir uns besser darauf einstellen.“

Schlüsselspieler bei den Gästen ist Kapitän Hannes Drube, der meist von der Sechserposition das Spiel steuert. Der Strippenzieher im Mittelfeld ist Dennis Schanze, mit acht „Buden“ bereits bester Torschütze des TuSpo. Als „unangenehmen Stürmertyp“ beschreibt Schramme Leon Ungewickel. 

Der bullige Mittelstürmer, zuletzt mit seinem sechsten Saisontreffer am Ostermontag für das enorm wichtige 1:0 gegen den damit überholten FC Eichenzell verantwortlich, hatte auch im Upland´ getroffen; ebenso Schanze.

Willingen erneut ohne Vier?

Schramme und Nebenmann Hubertus Albers wissen noch nicht genau, wen sie gegen die robust zu Werke gehenden Grebensteiner ins Feld schicken können. Erst nach dem Abschlusstraining sollte sich abzeichnen, ob von den angeschlagenen und zuletzt fehlenden Steffen Butterweck, Jan-Niklas Albers und Christian Kuhnhenne jemand zurückkehren kann. Da Christoph Keindl noch im Urlaub ist, kann gut sein, dass, wie zuletzt in Person von Manfred Feistner, auf Akteure des A-Liga-Teams zurückgegriffen werden muss.

Umso mehr freute es Schramme, dass Valton Kodra bei seinem Startelf-Debüt hinten links in der Viererkette überzeugt hat. „Er hat die Rolle wirklich hervorragend ausgefüllt“, lobte der SCW-Coach den 18-Jährigen, der in der Winterpause aus der A-Jugend des KSV Hessen Kassel ins Upland gewechselt war.

Und der nächste Youngster steht bereits vor der Tür. Nick Bärenfänger, Mittelfeldspieler in der Bezirksliga-A-Jugend des SV Brilon, schlüpft in der neuen Saison wieder ins Willinger Trikot. Der 18-jährige Abiturient aus Rattlar war 2013 von der JSG Upland in die Briloner C-Jugend gewechselt. (ni)

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