Upländer wollen in Johannesberg endlich die guten Trainingseindrücke ins Spiel mitnehmen

SC Willingen hofft auf Wende zum Positiven

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Während der Johannesberger Innenverteidiger Patrik Kaizar (rechts) endlich seine Mitte November kassierte Gelb/rot-Sperre absitzen will, hofft Florian Heine auf eine erfolgreiche Torejagd beim Verbandsliga-Tabellenzweiten.

Willingen. Nur zwei Spiele in vier Wochen, beide 2:3 verloren und trotz neuem Kunstrasen schwierige Trainingsbedingungen – der Start des SC Willingen in die Verbandsliga-Restrunde ist holprig. Nun hoffen die Upländer am Samstag in Johannesberg auf die Wende zum Positiven.

Die Gastgeber, als Fuldaer Gruppenliga-Meister auf Anhieb auf Platz zwei durchgeschossen, haben überhaupt noch nicht gespielt. Trainer Jochen Maikranz musste zuletzt mit deutlichen Worten gegen den Lagerkoller ankämpfen.

Albers: Sind optimistisch

Sein Kollege Hubertus Albers scheint es da trotz der unbefriedigenden Tabellenplatzes 13 und dem noch fehlenden Erfolgserlebnisses leichter zu haben. „Wir haben gut trainiert und die Stimmung ist gut“, erklärt der Interimscoach. Also noch optimistisch die Kurve zu kriegen? „Was heißt noch“, ergänzt er trotzig, „wir sind optimistisch“.

Albers hat keine Bedenken, dass seine Mannschaft bald in den richtigen Takt findet. „Wir haben ja demnächst genug Spiele, da kommen wir in den 3-4-Tage-Rhythmus“, schmunzelt er. Für die anstehende Dauerbelastung bedarf es eines gut gefüllten Kaders. Aktuell fehlt nur Innenverteidiger Raphael Mütze nach seiner kleinen Knochenabsplitterung im Fuß aus dem Dörnberg-Spiel. Sein Trainer hofft, „dass er vielleicht schon nächste Woche wieder einsteigen kann“. Nach seinem jüngsten Kurzeinsatz dürfte Mittelstürmer Rene Huneck (Knie) zumindest wieder im Kader stehen.

Vielleicht hilft auch die Erinnerung an das Hinspiel, einem 0:0 der hoch interessanten Art und mit einem deutlichen Chancenplus für die Willinger. Für Albers waren die beiden letzten Niederlagen auch eher Kopfsache. „Die ersten 45 Minuten waren jeweils gut, nur wir sind schlecht aus der Halbzeit gekommen.“

Doppelt so viele Gegentore

In Dörnberg kam erschwerend hinzu, dass statt des greifbaren 2:0 auf der Gegenseite der Ausgleich fiel. Es war der Auftakt zu drei Gegentreffern in zwölf Minuten, „danach ging es dann ja wieder“. Die Forderung von Albers liegt deshalb auf der Hand: „Wir müssen das gute Training mitnehmen ins Spiel.“ Auch wenn die Aufgabe im Fuldaer Stadtteil deutlich schwerer erscheint als bei Hessen Kassel II oder in Dörnberg. „Ich bin guten Mutes, dass wir deren Abwehr knacken.“ Die hat erst 14 Gegentreffer zugelassen, die SCW-Abwehr genau doppelt so viele.

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