Upländern fehlen noch vier Punkte nach oben

SC Willingen: Neuhof im Blick - nicht aber Platz zwei

+
Mehrarbeit: Die Willing er Innenverteidiger Raphael Mütze und Steffen Butterweck (rechts hinten) werden sich gegen David Costa Sabate (links) und Co. nicht langweilen.

Willingen – Nur vier Punkte hinter Platz zwei. Geht da was Richtung Aufstiegsrunde für Willingens Fußballer? Der Coach mag nicht nach oben schauen.

Und plötzlich winkt ein Verfolgerduell. Der SC Willingen ist spätestens mit dem furiosen 7:0 am Mittwoch gegen den FSV Dörnberg aller Sorgen ledig und freut sich auf die Verbandsliga-Partie am Samstag (17 Uhr) beim SV Neuhof. 

Der Tabellensechste empfängt den Siebten, die einen nur vier Punkte hinter dem Relegationsplatz, die anderen fünf. „Ich schaue nicht nach oben, das mache ich grundsätzlich nicht“, weist SCW-Trainer Rainer Schramme alle Gedanken an ein Eingreifen ins Aufstiegsrennen von sich. „Wir sind einfach nur froh, dass die Situation so ist, wie sie jetzt ist.“

Kurzgefasst, die Lage bei den Upland-Kickern ist erfreulich. In den sechs ungeschlagenen Auftritten nach der Winterpause gab es 14 Punkte bei einem Torverhältnis von 19:4. Vorläufiger Höhepunkt war die Demontage des Schlusslichts Dörnberg mit dem überragenden Florian Heine. Mit seinen fünf „Buden“ hat der Goalgetter mittlerweile 22 Mal getroffen.

Aber auch die Nebenleute überzeugen, egal wer vom Team Schramme/Albers aufgestellt wird. Zum Beispiel Patrick Wissemann, der Matthias Bott auf der Sechserposition hervorragend vertrat und sogar als Torschütze glänzte. Egal auch, wer vom Trio Raphael Mütze, Philipp Ullbrich oder Steffen Butterweck die Innenverteidigung bildet, dicht ist sie. „Alle genießen unser Vertrauen“, sagt Schramme, „und sie geben es mit guten Leistungen zurück.“

"Werden mehr gefordert werden"

Kann gut sein, dass auch in Neuhof wieder rotiert wird. Fraglich ist Jan-Niklas Albers, der am Mittwoch schon nach 28 Minuten mit einer Knieverletzung raus musste. Bott ist aus dem Kurzurlaub zurück, damit fehlt trotz der Dörnberger Jagdszenen in der Schlussphase nur der Langzeitverletzte Niklas Michel.

„Wir werden definitiv mehr gefordert werden“, weiß Schramme um die schwere Aufgabe. „Das ist ein sehr spielstarker Gegner um Mittelstürmer Radek Görner“, wird die Defensive viel mehr Arbeit bekommen. „Aber das ist ja unser Spiel“, so der SCW-Coach, „und unsere Chancen werden wir auch dieses Mal wieder bekommen“. Sein Ziel: „Wir wollen wieder wenigstens einen Punkt mitnehmen.“ Beim engen 2:1 im Hinspiel waren es drei. (ni)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare