Upländer erwarten Verbandsliga-Spitzenreiter Hünfelder SV und TSV Lehnerz II

SC Willingen will möglichst viele Ostereier sammeln

Er kommt immer besser in Form: Matthias Bott (links, in der Vorsaison gegen den Hünfelder Oliver Krenzer) überzeugte in Johannesberg auf der Sechserposition. Foto: Artur Worobiow

Willingen. Nach den beiden 2:3-Ausrutschern auf künstlichem Geläuf folgte der 3:1-Coup auf dem grünen Rasen in Johannesberg. Und nun soll erneut nachgelegt werden: Der SC Willingen erwartet am Samstag (15.30 Uhr) Verbandsliga-Spitzenreiter Hünfelder SV und am Ostermontag (15 Uhr) TSV Lehnerz II.

Und zwar in Rattlar, weil das neue Uplandstadion noch nicht verkehrssicher, noch eine Baustelle ist.

„Der Sieg hat uns gut getan“, verriet Trainer Hubertus Albers, der natürlich den Schwung ins Osterwochenende mitnehmen will. „Denn Hünfeld wird sicherlich keine leichtere Aufgabe, und gegen Lehnerz war es auch immer schwierig.“ Dennoch geht der Coach die Aufgaben zuversichtlich an. Der enge Platz auf der Alm dürfte der kompakten, zunächst abwartenden Spielweise entgegenkommen. „Ich denke, es ist zumindest kein Nachteil“, so Albers.

Enger Platz kein Nachteil

Allerdings müssen beide Seiten mit den Verhältnissen klar kommen. Deshalb wollen die Gastgeber vor allem auf sich gucken und Einsatz und Lauffreude wie zuletzt beim Rangzweiten abrufen. Dort hatte Albers überraschend Max Ullbrich und Daniel Butterweck zunächst auf der Bank gelassen. „Alle hatten gut trainiert“, begründete er noch einmal seine Startelf. „Außerdem hat Niklas Michel in drei Spielen vier Tore gemacht, da gibt es wenig Argumente ihn raus zu lassen.“

Kann gut sein, dass am Samstag gegen Hünfeld die gleiche Elf beginnt. „Die Vorgaben wurden voll umgesetzt und wenig zugelassen.“ Etwas, was auch gegen den kleinen HSV von Nöten sein wird. Zudem hat Rene Huneck wieder größere Probleme mit dem operierten Knie und Albers hält sogar eine noch längere Pause für möglich. Dagegen ist Raphael Mütze nach seiner Knochenabsplitterung wieder ins Training eingestiegen und dürfte wieder in den ansonsten kompletten Kader rutschen. Bleibt die Frage nach der angepeilten Ausbeute über die Feiertage. „Wir wollen natürlich so viele Ostereier wie möglich sammeln“, schmunzelte Albers. Vier Stück sollen es aber schon werden.

Weber: Müssen uns steigern

Am letzten Wochenende hat alles für den Hünfelder SV gespielt. Selbst 1:0-Sieger in Schwalmstadt verloren die Verfolger Sand (1:2 in Petersberg) und Johannesberg (1:3 gegen Willingen). „Es sieht gut aus“, meinte HSV-Trainer Dominik Weber mit Blick auf die nun schon elf Punkte Vorsprung. „und dazu hat Willingen ja seinen Teil zu beigetragen“. Entsprechend schwer stuft er die Aufgabe in Rattlar ein, zumal der „Dreier“ auf dem Kunstrasen in Treysa nicht nur vom Zeitpunkt des Treffers von Marius Bublitz in der zweiten Nachspielminute glücklich war. „Wir müssen uns echt straffen, weil mit der Leistung können wir in Willingen nichts holen“, so Weber.

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