Schlagerpartie:  SS Höringhausen gegen Blau-Gelb Korbach

Viertelfinale Waldecker Pokal: SG Adorf hofft auf Coup

Die dritte Begegnung: Zweimal haben sich Höring-/Meineringhausen und Blau-Gelb schon getroffen. Im Oktober gewann die SG 2:0 (hier Thomas Pendzich (links) gegen Andre Götze), am Sonntag gewann sie 6:0. Montag geht’s ums Halbfinale. Foto: Worobiow

Vasbeck – Ostermontag – Waldecker Pokal. Das passt wie immer zusammen.

Das Viertelfinale steht am Montag an, und zwei Kreisoberliga-Duelle bilden die eine Hälfte des Spielplans. Die andere heißt zweimal David gegen Goliath. Und die A-Ligisten freuen sich auf einen Knüller. „Wir haben Bock auf das Spiel“, sagt Kristian Willeke, Trainer der SG Adorf/Vasbeck vor dem Heimspiel gegen die SG Wesetal.

Adorf/Vasbeck – Wesetal. Die Gastgeber sind am Montag (15 Uhr, Vasbecker Walmestadion) als souveräner Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A auf dem besten Weg zurück in die Kreisoberliga. Die Gäste dagegen gehören als Elfter und Drittletzter zu den Abstiegskandidaten aus der KOL. Adorf/Vasbeck wurde im Vorjahr im Waldecker Pokal Vierter, während Wesetal bereits Ligakonkurrent TuS Bad Arolsen mit 4:2 aus dem Wettbewerb warf. Eine enge Partie ist deshalb zu erwarten.

„Das wird ein echter Prüfstein für uns. Wesetal ist super in die Rückrunde gekommen. Nach dem Spiel wissen wir in etwa wo wir stehen, wenn wir aufsteigen würden“, sagt Willeke.

„Wir haben jedoch ein Heimspiel, hoffen auf viele Zuschauer und wollen gewinnen. Die Euphorie ist da. Wir müssen uns aber auch auf die gute Offensive des Gegners einstellen“, fügt er an.

Helmighausen/Hesperinghausen/Neudorf – Mengeringhausen. Auf dem Weg zum Finaltag nach Dorfitter hat die gastgebende SG am Montag (16 Uhr, Helmighausen) wohl die schwierigste Aufgabe vor der Brust. Kaum möglich scheint ein Weiterkommen des A-Ligisten gegen den unangefochtenen Spitzenreiter der Kreisoberliga.

„Da können wir nicht verlieren. Wir sind krasser Außenseiter. Wir sind froh, dass wir überhaupt noch dabei sind. Das haben wir nach dem letzten Spiel schon gefeiert“, sagt Trainer Yannick Halbach in Anspielung auf den 6:4-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen Kreisoberligist TSV Altenlotheim.

„Mengeringhausen wird versuchen, dass Double zu holen. Wir wollen ihnen aber das Leben so schwer wie möglich machen. Unsere Konzentration gilt allerdings der Liga, wo wir aufpassen müssen, dass wir nicht unten reinrutschen. Das Pokalspiel ist ein Highlight für uns, indem wir unseren Fans ein schönes Spiel mit einem guten Ergebnis bieten wollen“, fügt er an.

Freienhagen/Sachsenhausen – Rhoden/Schmillinghausen. Die Gäste haben in dieser Saison vier von sechs möglichen Punkten gegen die SV eingefahren. Favorisiert sind sie im Duell der Kreisoberligisten am Montag (15 Uhr) in Sachsenhausen dennoch nicht. Mittlerweile sind sie nah an der Abstiegszone angekommen und werden sich auf den Klassenerhalt konzentrieren. Anders die Gastgeber. Als Tabellenzweiter mit Erfolgen in der Liga im Rücken, können sie selbstbewusst auftreten.

Höringhausen/Meineringhausen – Blau-Gelb Korbach. Erst vor acht Tagen schlugen die Gastgeber Blau-Gelb in der Kreisoberliga mit 6:0. Nach der ersten richtigen Klatsche für die Korbacher seit sehr langer Zeit, die wohl eher ein Ausrutscher war, ist es ist nicht zu erwarten, dass es am Montag (15 Uhr) in Meineringhausen im Waldecker Pokalspiel ein ähnliches Ergebnis geben wird.

Frauen

SG Landau der Favorit

Die Frauen sind schon eine Runde weiter: Am Ostermontag stehen die Halbfinalspiele um den Waldecker Pokal an. Und zwei Mitfavoriten sind schon nicht mehr dabei, während der Titelverteidiger noch im Rennen ist. 

Volkmarsen – Rhoden (Montag, 15 Uhr). Eines steht jetzt schon fest: Ein Finalteilnehmer wird aus der Oberliga Region kommen. Als unterklassiges Team solch ein Finale spielen zu können – das dürfte beide beflügeln. 

Die VfR-Frauen dürfen sich womöglich etwas größere Hoffnungen machen. Für sie läuft es als Drittplatzierte in der Liga besser, das Ligaduell in Rhoden haben sie 4:1 gewonnen. Der TV Germania läuft aber ohne Respekt auf, denn in der ersten Runde schaltete er völlig überraschend den jetzigen Gruppenliga-Spitzenreiter TSV Korbach aus. 

Flechtdorf – Landau/Wolfhagen (Montag, 15 Uhr). Nicht nur wegen des 4:1-Erfolges in der Gruppenliga gegen Flechtdorf gelten die Gäste als Favorit: Sie sind ein erfahrenes Pokalteam und wollen alles tun, um im Finale die Möglichkeit zu bekommen, den Titel zu verteidigen, den sie 2018 durch ein 6:0 gegen Korbach holten. 

Es wäre die sechste Endspielteilnahme in Folge für die Elf von Trainer Hagen Marquardt. Zum Auftakt besiegte sie den SV Anraff 2:1, ehe sie kampflos gegen Ittertal gewann. Flechtdorf hatte einen wackligen Start ins neue Ligajahr, will aber zu Hause einen spannenden Pokalkampf liefern, hat nichts zu verlieren – und wird zur Stelle, wenn die SG etwas anbiete (dv)

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