Schramme: Ein schwerer Gang, aber Punkt das Ziel

SC Willingen selbstbewusst nach Bad Soden

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Könnte ein Wiedersehen geben: Jan Henrik Vogel (rechts) und der Sodener Tim Paulowitsch im letzten Treffen beider Teams im April 2018. Der SCW siegte 3:2. 

Willingen – Das zweite Spiel, der zweite Aufsteiger: Die Verbandsliga-Fußballer des SC Willingen stehen am Sonntag (14 Uhr) nach der längsten Anfahrt der ganzen Saison der SG Bad Soden gegenüber.

„Bad Soden ist nicht der klassische Aufsteiger. Ein richtig schwerer Gang für uns“, sagt Rainer Schramme voraus. Der SCW-Trainer verweist zum einen auf die extrastarke Aufstiegsbilanz des Gegners: Die Mannschaft von Anton Römmich verlor eine einzige Partie in der Gruppenliga und kehrte, nach einem Jahr, mit einem Vorsprung von satten 18 Punkten in die höhere Klasse zurück. 

In der Verbandsliga gehörten die Sprudelkicker bis zum ersten Abstieg 2012 fast zum Inventar, vor dem neuerlichen Comeback (dem zweiten nach 2015) scheinen sie nun stärker zu sein.

Pokalsieg nicht nur fürs Prestige

So Respekt-einflößend sich die Daten der SG lesen. so wenig haben die Upländer Anlass sich kleinzumachen. Die ersten drei Punkte sind auf das Liga-Konto eingezahlt, der 3:2-Erfolg am Mittwochabend im Hessenpokal beim FC Ederbergland dürfte zusätzlich beflügeln. „Ein Prestigeerfolg, der gutgetan hat und uns weiteres Selbstbewusstsein geben sollte“, sagt Rainer Schramme.

Der Sieg sei verdient gewesen: „Wir waren zielstrebiger, haben unsere Chancen konsequent genutzt und wollten den Sieg vielleicht ein bisschen mehr als der Gegner.“ Die SCW-Urlauber nutzten den Auftritt in Allendorf für den nötigen Härtetest. Sie müssten noch ein bisschen „zuarbeiten“, sagt Schramme, aber insgesamt ist die Mannschaft schon gut unterwegs. 

Nur Niklas Michel fällt aus

Folglich nehmen sich die Willinger für Sonntag was vor. „Es ist immer das Ziel, gerade auswärts einen Punkt mitzunehmen“, so Schramme: „Wir fahren selbstbewusst da runter und werden unsere Chancen bekommen.“

Ob es taktische Änderung geben soll, sagt Schramme nicht. Die werden er und sein Trainerkollege Hubertus Albers hübsch unter sich besprechen. Beim Personal haben sie die große Auswahl. Bis auf Niklas Michel (Zahn-OP) fällt nicht ein Spieler aus.

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