VfR überrascht mit Sieg über Wabern - Siegtor in der Schlussphase

Erst Regen, dann Herbold: Volkmarsen 2:1

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Marcel Müller vom VfR Volkmarsen (links), versucht sich den Ball von Waberns Martin Mühlberger zu holen.

Volkmarsen. Der VfR Volkmarsen hat sich spätestens am Sonntag großen Respekt verschafft als Neuling der Gruppenliga. Den offensivstarken TSV Wabern hielten die Nordwaldecker mit 2:1 nieder – Matchwinner war Jannik Herbold, der beide Tore besorgte. Die Fans mussten dabei Geduld haben: Nicht nur, dass der VfR zunächst hinten lag, das Spiel war zur Halbzeit auch 45 Minuten unterbrochen.

In einem gutklassigen Spiel setzten die Gäste aus Wabern die erste Duftmarke – und was für eine: ein Traumpass von Johannes auf Maximilian Kördel vollendete jener mustergültig zur Waberner Führung (10.).

Nach Chancen hüben wie drüben ging es mit 0:1 in die Kabine. dort verweilten die Teams lange: Gewitter mit starkem Regen über der Nordhessenkampfbahn drohten die Partie vorzeitig zu beenden. Mit gut 30-minütiger Verspätung ging es dann in den zweiten Spielabschnitt.

Die Pause schien der Gastgeber besser für sich genutzt zu haben, denn anschließend drängte der VfR auf den Ausgleich. Marcel Müller erkämpfte sich den Ball, passte auf Jannik Herbold und der traf aus 16 Metern ins Tor (61.).

Anschließend ging es Schlag auf Schlag, aber auch Wabern wurde wieder gefährlich. Luca Siciliano setzte einen Elfer an die Latte (81.), doch Volkmarsen  steckte nicht auf und wurde belohnt. Drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit erzielte Jannik Herbold nach einer Kuhaupt-Ecke per Kopf das viel-umjubelte 2:1 für den VfR. (mka)

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