Überraschende Entwicklung beim Gruppenliga-Aufsteiger

Mengeringhausen: Trainer Büchse sagt im Sommer servus

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Hat nachgedacht über seine Zukunft: Jörg Büchse wird nur noch bis Saisonende Trainer des TuSpo Mengeringhausen sein.

Das kommt etwas überraschend, weil es für den TuSpo Mengeringhausen fußballerisch sehr gut läuft: Die Nordwaldecker und Trainer Jörg Büchse gehen am Saisonende 2019/2020 getrennte Wege.

Mengeringhausen – Wie der Verein am Freitag mitteilte, möchte der seit drei Jahren beim TuSPo tätige Jörg Büchse nicht über das Saisonende hinaus bleiben.

„Ich wollte meine Entscheidung möglichst frühzeitig mitteilen, damit der Verein besser planen kann. Das gehört sich einfach so“, meinte der 52-Jährige.

2017 heuerten die Mengeringhäuser den in Netze lebenden Coach an, der zuvor den TSV/FC Korbach trainiert hatte. Mit ihm gelang der Aufstieg in die Gruppenliga, aus der man nach der ersten Saison wieder zurück musste. 

Büchse bewies Geduld bei der Weiterentwicklung der Mannschaft, die mit wenig Veränderungen 2019 erneut den Aufstieg packte. In der Gruppenliga steht der TuSpo nun nach etwas holprigem Start als Zehnter drei Plätze vor den Abstiegsrängen gut da.

Gespräche waren im Januar geplant

Die Fachwerkstädter waren zufrieden mit ihrem Coach. Doch der kam den für Mitte Januar geplanten Gesprächen über eine Vertragsverlängerung zuvor: Zum Jahresende teilte er den Vereinsverantwortlichen in einem persönlichen Gespräch mit, dass er zum 30. Juni 2020 nach drei Jahren aufhören und seinen Kontrakt beim TuSpo nicht verlängern werde.

Büchse betonte auf Nachfrage, dass er keineswegs aus Unzufriedenheit gehe, sondern auch nach der Saison Spiele der Mengeringhäuser besuchen werde. „Es waren schlicht persönliche Gründe, die mich zu der Entscheidung bewogen“, so Büchse, der keine weiteren Ausführungen machte. 

Er sieht keine Gefahr, dass es seine Spieler schleifen lassen in dem Wissen, sich diesem Coach nicht mehr beweisen zu müssen. „Wer will schon gerne absteigen.“

"Entwicklung mit Büchses Namen verbunden"

„Der TuSpo bedauert diesen Schritt, akzeptiert und versteht aber die vom scheidenden Trainer vorgebrachten Argumente“, schreibt der Mengeringhäuser Verein in einer Pressemitteilung. Die Weiterentwicklung der Mannschaft in taktischer und spielerischer Hinsicht sei sehr eng mit Büchses Namen verbunden. „Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es nun, die Zeit von Jörg Büchse beim TuSpo mit dem Erreichen des Klassenerhaltes in der Gruppenliga abzuschließen“, heißt es.

Ob und inwieweit der bisherige Co-Trainer Oliver Hintschich in der kommenden Saison zur Verfügung steht, sollen Gespräche in den nächsten Wochen zeigen. Der Abteilungsvorstand will „sehr zeitnah“ eine Lösung für die Zeit nach dem 1. Juli präsentieren, während sich die Spieler des Aufsteigers auf die Restrunde der Gruppenliga vorbereiten. 

Geplanter Start: 8. März gegen Mitaufsteiger TSV Hertingshausen. Wöchentlich treffen sich die TuSpo-Akteure schon jetzt einmal zum lockeren Training. Am 3. Februar startet dann die Vorbereitung so richtig. (schä)

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