Gruppenliga-Aufsteiger am Mittwoch in Homberg

Mengeringhäuser starten mit Euphorie und Nervosität

+
Unglücksrabe: Pascal Löhndorf muss wegen eines Bänderrisses erst einmal zuschauen.

Mengeringhausen – Als die Fußball-Gruppenliga am Wochenende ihre Pforten öffnete, durften die Aktiven des TuSpo Mengeringhausen als Zuschauer auf den Plätzen der anderen die neue Luft schnuppern. Nun sind sie selbst an der Reihe mit ihrem „Eröffnungsspiel“.

Der Waldecker KOL-Meister spielt an diesem Mittwoch ab 19.30 Uhr beim FC Homberg, eine Partie des ersten Spieltages, die vom Wochenende nach hinten verlegt worden ist. 

Jörg Büchse nutzte die Zeit am Sonntag zu einer Radtour nach Brunslar – dort spielte der Aufsteiger Hertingshausen, der am 25. August Gegner des TuSpo ist. Bis dahin hat dessen Coach mit seinen Mannen ein strammes Auftaktprogramm vor sich. Sind die Mengeringhäuser dafür gerüstet?

Büchse sagt ja, dass die Vorbereitung nicht optimal läuft, weil Spieler (zum Beispiel wegen Urlaub) immer mal fehlen, hält er für „völlig normal“. Am Ende der Testphase sieht der TuSpo-Trainer eine Mischung aus Euphorie und Nervosität bei seinem Team. „Die Nervosität müssen wir abfedern.“

"Fehler minimieren das A und O"

Vor allem aber hofft Büchse, dass die Mannschaft die Fehlerzahl stets möglichst gering hält – „das wird das A und O sein angesichts des höheren Tempo in dieser Liga.“

Zu sehen, wie es in dieser Liga wohl zugeht, dafür ist Homberg ein sehr ordentliches Kaliber um festzustellen. Die Schwälmer spielen die siebte Saison in Folge auf diesem Level und gelten als technisch ausgereiftes Team. „Der Klassenerhalt hat uns noch näher zusammen rücken lassen“, sagt FCH-Trainer Florian Seitz, der mit gutem Fußball und bester Moral den Gästen begegnen will.

„Letzte Saison haben die sich unter Wert gekauft“, sieht Jörg Büchse viel Arbeit für seine Elf. „Um mehr als einen Punkt zu holen, brauchen wir eine Topleistung.“

Scholz und Löhndorf fehlen beim TuSpo

Wer dafür eine erste Chance bekommt, ist noch nicht ganz klar. Büchse hat aufgrund des breiten Kaders noch keine feste Stammelf im Kopf. „Ich hoffe, ich stelle die elf Richtigen auf.“

Nicht aufstellen kann er zum Start „Urlauber“ Christopher Scholz und Unglücksrabe Pascal Löhndorf. Der zog sich im letzten Mengeringhäuser Testspiel gegen Dörnberg (4:3) einen Bänderriss im Knöchel zu. (schä)

Foto: Artur Worobiow

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare