Trainer Simon Lieber: Wissen um Stärke des Gegners

Gruppenliga: Bad Wildungen sieht sich gegen Wabern gerüstet

Nicht nur offensiv gefordert sein werden die Wildunger um Iven Krüger (rechts, gegen Felsbergs Julian Sattelmacher) in Wabern.
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Nicht nur offensiv gefordert sein werden die Wildunger um Iven Krüger (rechts, gegen Felsbergs Julian Sattelmacher) in Wabern.

Bad Wildungen. Ein Spiel mit Torgarantie: Die SG Bad Wildungen/Friedrichstein und der TSV Wabern treffen an diesem Donnerstag in einem vorgezogenen Gruppenligaspiel vom Wochenende aufeinander.

Mit dem 2:1-Sieg in Schwalmstadt ist die SG Bad Wildungen/Friedrichstein erstmals in dieser Saison ins vordere Tabellenmittelfeld der Fußball-Gruppenliga vorgedrungen. Sie hat auch den TSV Wabern überholt, der an diesem Donnerstag (19.30 Uhr) auf eigenen Antrag zur vorgezogenen Partie in Altwildungen gastiert.

Simon Lieber sieht darin eine Momentaufnahme. „In der Tabelle geht es gerade ganz eng zu, ein Sieg bringt einen großen Sprung nach vorn, eine Niederlage wirft einen weit zurück“, sagt der Wildunger Trainer. Eine Erfahrung, mit der sich auch der nächste Gegner konfrontiert sieht.

Auf der anderen Seite gehörte gerade das letzte Aufeinandertreffen mit Wabern zu Liebers frustrierendsten Erfahrungen der vergangenen Rückrunde: „Bis zum Spiel am Reiherwald hatten wir eine richtige Serie, aber beim 1:5 hatten wir überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel.“ 

Nun läuft es beim TSV aber gerade nicht besonders, das 1:1 am Sonntag gegen Volkmarsen war eine weitere Enttäuschung für den Saisonfavoriten. Lieber bewertet das nicht zu hoch: „Wir wissen um die individuellen Stärken, werden unsere Defensive entsprechend einstellen und wollen möglichst wenig gegnerische Torchancen zulassen.“

Baustelle „Chancentod“

Die eigene Chancenverwertung vor der Pause ist nach wie vor die größte Baustelle. „Wir können mit 2:0 führen, spielen unsere Chancen schlecht aus, geraten in Rückstand, sind dafür nach der Pause maximal effektiv“, blickt Lieber auf den jüngsten Sieg. 

In welcher Offensivkonstellation er ins Spiel gehen wird, will er nicht verraten. Eine Umstellung wird es in der Abwehr geben: Paul Kuhn hat sich am Sonntag einen Muskelfaserriss geholt, dafür steht Dennis Stöcker wieder zur Verfügung. (ahi)

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