Aufsteiger am Samstag zu Gast in Altwildungen

Gruppenliga-Derby II: Für Wildungen und Freienhagen ist ein Sieg Pflicht

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Fliegende Abwehr: Marvin Schneider verhindert im Hinspiel ein weiteres Tor des Bad Wildungers Kevin Wathling. In der Mitte SV-Keeper Robin Heinemann. 

Bad Wildungen – Die eher trostlose Hinrunde vergessen, alles auf Anfang stellen: Könnten das die Fußballer der SG Bad Wildungen/ Friedrichstein und der SV Freienhagen/Sachsenhausen, sie würden es tun.

Den Malus der wenigen Punkte können aber weder die Gastgeber (9) noch ihre Gäste (11) abstreifen. Ihr Gruppenliga-Treffen am Samstag (16 Uhr) in Altwildungen bietet jedoch beiden die Chance zum Start einer Aufholjagd.

Besser unterwegs zu sein scheint die SG. Sie hat einmal ihren Kader bis auf drei Langzeitverletzte wieder beisammen. Zudem zeigte sie nach der Übernahme des Trainerjobs durch Jörg Schäfer spielerisch aufstrebende Tendenz. Freilich blieb nach dem 0:1 gegen Homberg und dem unglücklichen 3:3 in Goddesheim nur ein Pünktchen hängen. Die Heimelf verharrt deshalb auf Platz 16.

„Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir jetzt mehr Punkte auf dem Konto“, sagt Schäfer, will aber das Remis am Vorsonntag dennoch positiv lesen: „Wir wollen an die guten Leistungen, die wir zum Teil in Goddelsheim gezeigt haben, anknüpfen und uns belohnen. Es war wichtig, mal wieder Tore geschossen zu haben. In Goddelsheim einen Punkt zu holen schaffen nicht viele.“

Nach wie vor ein Thema für den Trainer: die Fitness der Rückkehrer. „Wir hatten Leute dabei, die wenig oder gar nicht trainieren konnten. Wir müssen aber zusehen, dass sie von Spiel zu Spiel mehr Praxis und Körner bekommen“, sagt er. Der Derby-Charakter der Partie spiele für ihn keine Rolle, betont er: „Egal, wo und gegen wen, es geht nur um drei Punkte.“

Josefiak hofft auf Revanche

Ganz ähnlich äußert sich Andreas Josefiak. „Wir werden alles in die Waagschale werfen, damit wir diesmal als Sieger vom Platz gehen“, sagt der Trainer der SV. Er und die Seinen wissen: Wenn sie über den Strich wollen, hilft ihnen ebenso wie den Platzherren nur ein Sieg weiter. Motivation beziehen die Aufsteiger auch aus Revanchegelüsten für das 1:2 im Hinspiel. „Wir konnten uns damals nicht für den Aufwand belohnen“, so Josefiak.

Er rechnet bei den Badestädtern nach der Rückkehr erfahrener Spieler nicht nur mit mehr Qualität, sondern auch mehr Mentalität. Die größte Herausforderung für sein Team benennt Josefiak so: „Wir erarbeiten uns jede Menge Chancen, sind aber einfach nicht kaltschnäuzig genug vor dem Tor.“ Damit verweist er zugleich auf die Hauptursache für das zu deutliche 1:6 im Heimspiel gegen Wabern

Jörg Schäfer verfügt über den gleichen Kader wie zuletzt. Die SV setzt dagegen bei der Aufstellung noch Fragezeichen: Aufgrund der Grippewelle ist der Einsatz von Nico Mannweiler und Simon Schwechel offen, Sebastian Müller laboriert zudem an einer Fußverletzung. (dv/ahi)

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