FSG belohnt sich gegen Kirchberg/Lohne nicht

0:1 –Ederbringhausen/ Buchenberg rennt vergeblich an

Augen zu und durch: Kirchberg/Lohnes Spielertrainer Paul Graf zieht in diesem Dreikampf ebenso nicht zurück wie die Abwehrspieler Luca Groß (Mitte) und André Blättler von der FSG Ederbringhausen/Buchenberg.
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Augen zu und durch: Kirchberg/Lohnes Spielertrainer Paul Graf zieht in diesem Dreikampf ebenso nicht zurück wie die Abwehrspieler Luca Groß (Mitte) und André Blättler von der FSG Ederbringhausen/Buchenberg.

Ederbringhausen – Die Luft im Gruppenliga-Abstiegskampf wird auch für die FSG Ederbringhausen/Buchenberg immer dünner. Auch gegen die SG Kirchberg/Lohne/Haddamar gab es keine Punkte, obwohl mindestens einer auf dem Servierteller lag.

„Das ist bitter. Das ist zu wenig“, sagte FSG-Kapitän Daniel Fleck, der schon nach 18 Minuten sein Comeback wieder beenden musste. Sein Trainer Mario Amert konnte erstmals seit Ewigkeiten wieder so etwas wie die die Stammelf aufbieten. 

Das merkte man vor allem im defensiven Mittelfeld, wo die Rückkehrer Andy Eisenmann, Fleck und Simon Mitze, der neben Abwehrmann Luca Groß der stärkste Spieler war, dem Spiel in Vor- und Rückwärtsbewegung mehr Ordnung gaben.

Der Einsatz der kampf- und laufstarken Ederbringhäuser und Buchenberger wäre auch belohnt worden, wenn Marvin Brussmann zumindest einen Ball im Kasten untergebracht hätte, als er jeweils allein auf den Keeper zulief (9., 12.) – einmal zu weit vorgelegt, einmal war der Torhüter noch dran.

Effektiver und gefährlicher waren da die Gäste: Aus einem Freistoß der Heimelf wurde ein astreiner Konter für „KiLo“, aber Bärenfänger fischte Nils Schöneberg den Ball vom Fuß (19.)

In der 34. Minute das 0:1. Marvin Diehl knallte einen Freistoß an die Lattenunterkante. Die folgende Ecke führte Kirchberg kurz aus und die Gastgeber pennten. Spielertrainer Paul Graf nahm vom Strafraumeck Maß und setzte den Ball in den Winkel.

Es war das Tor des Tages, denn die FSG setzte erst mit Jan Leyhes Schuss, der knapp drüber ging, wieder Akzente (43.) und war trotz klarer Überlegenheit in der letzten halbes Stunde des Spiels nicht in der Lage, genug klare Aktionen zu spielen.

Kirchberg/Lohne war die ausgebufftere Elf mit den besseren Torchancen, brachte aber vor allem aufgrund großer konditioneller Mängel in Durchgang zwei ebenfalls kaum Gruppenliganiveau aufs Feld.

Das gilt auch für den schwachen Schiedsrichter Stark (Biedenkopf) und seinen jungen Assistenten, die den Gastgebern den Ausgleich klauten. Nach einer zunächst abgewehrten Ecke brachte Till Buckert das Leder erneut vors Tor, wo Hendrik groß das Füßchen rein hielt. Doch das Abseitsfähnchen war gehoben, nachdem die Gäste noch nicht einmal reklamiert hatten (87.). 

Pech hatte die FSG auch, als ein Schuss aus dem Gewühl einen Meter vor der Linie geklärt wurde (81.), und bei zwei Schüssen in der Schlussphase fehlte ein Meter. Glück hatte sie, dass Diehls Lupfer über Bärenfänger an die Latte ging (66.). (schä)

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