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Gruppenliga-Finale: Mengeringhausen will punkten und nicht spekulieren

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Von: Dirk Schäfer

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Im Fernduell begegnen sich Mengeringhausen und Körle, die hier Gegner sind: Tim Sommer vom TuSpo (rechts) versucht an Adrian Sohl vorbeizugehen.
Im Fernduell begegnen sich Mengeringhausen und Körle, die hier Gegner sind: Tim Sommer vom TuSpo (rechts) versucht an Adrian Sohl vorbeizugehen. © schä

Nur auf zwei Sportplätzen geht es noch um etwas, wenn an diesem Samstag ab 16 Uhr der letzte Spieltag der Gruppenliga Kassel 1 über die Bühne geht.

Angesichts der ausgeglichenen Gruppenliga mit zwischenzeitlich bis zu neun oder zehn Abstiegskandidaten ist es fast verwunderlich, dass nur noch zwei Schauplätze im Blickpunkt stehen. Einer ist die Hagenstraße: Der TuSpo Mengeringhausen will dort den letzten Schritt zum Klassenerhalt machen. Gegner ab 16 Uhr: TSV Mengsberg, Siebter der Tabelle.

Parallel bemüht sich der FC Körle als derzeit Drittletzter noch darum, mit dem fünftletzten aus Mengeringhausen die Plätze zu tauschen. Dafür benötigen die Körler einen Sieg gegen den seit Pfingsten geretteten FC Homberg und Schützenhilfe der Mengsberger. Andersherum: Holt der TuSpo mindestens einen Punkt, bleibt er drin. Verliert er, darf Körle höchstens einen Zähler holen.

TuSpo Mengeringhausen: Fernduell mit Körle

Ausgerechnet Körle, möchte man sagen: Die teils schon abgeschriebene Mannschaft hat sich ihre Chance gewahrt und bestimmt nun mit, ob ein oder zwei Waldecker Teams absteigen müssen. Das passt irgendwie, denn der FCK hat 12 seiner 33 Punkte gegen die Waldecker Gegner geholt, nur zweimal gegen diese verloren. „Wir hatten bisher 31 Gelegenheiten, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Jetzt brauchen wir Hilfe aus Mengsberg, aber wenn es schief geht, dann sind wir selbst schuld“, sagt Körles Trainer Günter Klose.

André Gutmann und seine Mannschaft wollen sich von allem Drumherum und „hätte, wenn und aber“ nicht ablenken lassen. „Wir brauchen nicht irgendwelchen Punkten nachtrauern. Wir haben es selbst in der Hand, die Klasse zu halten. Dafür müssen wir uns am Samstag 90 Minuten auf uns konzentrieren“, sagt Mengeringhausens Trainer, der nicht an einen Homberger Punktgewinn in Körle glaubt, zumal der FCH schon das Kreispokalfinale am Mittwoch im Hinterkopf habe-

Im Training sei die nötige Konzentration erkennbar, blickt Gutmann positiv aufs Saisonfinale, bei dem ihm im Vergleich zum letzten Spiel Denny Benndorf, Kevin Jäger und Pascal Löhndorf wieder zur Verfügung stehen. in dem sein Team einen Spagat schaffen muss: Es baut auf seine zuletzt gute Defensive, die in der Rückrunde schon sieben mal „zu Null“ gespielt hat, will sich aber nicht darauf konzentrieren, ein Remis zu verteidigen. „Aber Mengsberg musst du erstmal überwinden“, so der Coach über den Gast, der die drittbeste Abwehr der Liga hat.

Bad Wildunger „Endspiel“ ist keines mehr

Für die anderen heimischen Mannschaften ist ein eher lockerer Ausklang angesagt, wobei keine mit einer Niederlage in die Pause gehen will. Die SG Bad Wildungen/Friedrichstein hatte auf ein echtes Endspiel gehofft gegen die FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz - beide sind allerdings voriges Wochenende schon abgestiegen. So sammelt SG-Coach Jan Leimbach bereits Erkenntnisse für die neue Saison.

Auch die Trainerkollegen wollen ihre Elf siegen sehen. Die SG Goddelsheim/Münden hofft beim SC Edermünde, der bereits das Kreispokalfinale am Mittwoch im Hinterkopf hat, auf einen Erfolg. Der TSV Altenlotheim, der bereits um 15 Uhr spielt, will als frisch gebackener Kreispokalsieger zu Hause gegen den Melsunger FV nicht enttäuschen. (schä)

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