0:8-Niederlage beim 1. FC Schwalmstadt

Gruppenliga: SV Freienhagen zeigt sich am Ende desolat

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Tat, was er konnte, doch SV-Torhüter Robin Heinemann war in Ziegenhain achtmal ein Geschlagener. (Archivfoto)

Ziegenhain - Die SV Freienhagen/Sachsenhausen hat in dieser Saison schon zwei hohe Niederlagen kassiert. Das 0:8 (0:3) des Gruppenliga-Aufsteigers  beim 1. FC Schwalmstadt toppt sie noch.   

Nach dem Abpfiff blieben Timo Kiepe und Andreas Josefiak komplett bedient minutenlang auf der Bank sitzen. Was die Fußballerder SV  den Trainern und dem Publikum in der Schlussphase des Gruppenliga-Spiels in Ziegenhain geboten hatten, war eine Art Selbstaufgabe gewesen.  

„In den letzten 20 Minuten war das eine desolate Vorstellung“, berichtete SV-Sprecher Herbert Mitze. Zumindest in der ersten Halbzeit hatten sich die Aufsteiger beim Favoriten gar nicht mal schlecht präsentiert. 

Timo Heinemann vergibt die Chance zum Ausgleich

Zwar war Keeper Robin Heinemann nach 15 Minuten das erste Mal geschlagen, als Fabian Seck die Ecke von Kenan Atas zum 1:0 eingeköpft hatte. Doch nachdem der Außenrist-Versuch von Vedran Jerkovic knapp vorbeigegangen war, kamen die Gäste ins Spiel.

Die erste Aktion endete unglücklich: Nach Flanke von Tom Wehowsky stieß Nico Müller beim Kopfball-Versuch mit FC-Keeper Tobias Bechtel zusammen, der daraufhin verletzt raus musste (30.). Eine Minute später endete Eugen Rufs prima Einzelleistung mit einem Schuss knapp über die Latte. 

Die beste Chance zum Ausgleich vergab der von Nico Mannweiler schön eingesetzt Timo Heinemann, der genau auf den eingewechselten Torwart Joel Ritter zielte (35.).

Nach dem 0:4 endet die Gegenwehr der Gäste

Schwalmstadt machte das besser, noch vor der Pause erhöhten Jerkovic (39.) und Jan Philip Trümner (41.). Robin Heinemann verhinderte gegen Sek zunächst das vierte Gegentor (44.). Es fiel Mitte der zweiten Halbzeit, nachdem Timo Heinemann seine zweite gute Möglichkeit überhastet vergeben hatte (59.). Marcel Reitz staubte nach Atas Pfostenschuss ab zum 4:0 (69.).

„Von da an war praktisch keine Gegenwehr mehr da“, berichtete Sprecher Mitze. Reitz (79.) und der starke Alexander Fey (81.) erhöhten per Doppelschlag, dann foulte Christian Weishaupt den eingewechselten Janne Suchomel, und Reitz markierte per Elfmeter seinen dritten Treffer (84.). Ganz zum Schluss (90.) reihte sich Kapitän Peter Liebermann noch unter die Torschützen ein.

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