Gruppenliga-Klassenerhalt nach Sieg über Gudensberg wohl sicher

Goddelsheim/ Münden  bringt 2:1 in Unterzahl nach Hause

SG Münden/Goddelsheim - FSG Gudensberg 2:1Gruppenliga Kassel, Gruppe 1Gästespieler Philipp Stiehl (li) klärt gegen Niklas Göbel.Foto: bb
+
Gudensberg Philipp Stiehl (li) klärt gegen Niklas Göbel von der SG Goddelsheim/Münden.

Münden - Mit 2:1 (2:0) gewann die SG Goddelsheim/Münden gegen Gudensberg. Nach dem 12. Saisonsieg hat sie zwölf Punkte Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz der Gruppenliga.

„Das war ein schweres Stück Arbeit, aber ich denke wir können uns mit diesem Dreier auf eine weitere Gruppenligasaison freuen“. Der Lichtenfelser Co-Trainer Ulrich Grosche musste nach den 93 intensiven Minuten erst einmal durchatmen. 

„Die Gäste haben so begonnen, wie wir es geplant hatten“ so Grosche. Gudensberg begann mit mächtig viel Power und in den ersten zehn Minuten kamen die Lichtenfelser kaum über die Mittellinie. Mit dem ersten gefährlichen Angriff fiel aber das 1:0. Niklas Göbel hatte sich über die linke Seite durchgesetzt und sein Schrägschuss fast von der Torauslinie landete im Netz. 

Einige Zuschauer machten ein Eigentor aus, der Schiedsrichter schrieb Niklas Göbel den Treffer zu. Damit hatten die Gäste erst einmal den Faden verloren und hatten zunächst Glück, dass Mirco Grosche mit seinem sehenswerten Drehschuss an der Querlatte scheiterte. 

Das 2:0 in der 16. Minute war eine Kopie des Führungstreffers, nur mit anderen Protagonisten. Diesmal hatte sich Jonathan Vach auf der rechten Angriffsseite durchgesetzt, seine präzise Hereingabe konnte Daniel Butterweck zum 2:0 vollenden. 

Rot für Spielertrainer Gutmann

In der Folgezeit sah es nach einem sicheren Heimerfolg der Lichtenfelser aus - bis zur 38. Minute. Spielertrainer André Gutmann, hatte zuvor in der 27. Minute die gelbe Karte gesehen, nach einem weiteren Foul in der 38. Minute zückte Schiedsrichter Heckmann glatt Rot. „Man hätte auch Gelb-Rot zeigen können“ meinte Uli Grosche. Egal welche Karte, die Gastgeber mussten nun 52 Minuten in Unterzahl spielen. 

Gästetrainer André Fröhlich reagierte, stellte auf Dreierkette um und blies zur Offensive. In der 50. Minute hätte die Partie entschieden werden können. Jonathan Vach war der Abwehr entwischt und am Gästekeeper vorbei landete der Ball am Pfosten. „Dann wäre die Partie entschieden gewesen“ wusste auch Fröhlich. 

So nahm der Druck der Gäste von Minute zu Minute zu. Beide Mannschaften kämpften aufopferungsvoll. Die Gastgeber in der Abwehrarbeit und die Gäste mit beherztem Angriffsfußball, was beide Trainer am Ende auch lobten. Erst in der 78. Minute kamen die Gäste zum Anschlusstreffer durch Hirsch. „Leider zu spät“ befand Fröhlich. 

Mit Glück und Geschick brachten am Ende neun Lichtenfelser den Sieg über die Zeit, denn Christian Pohlmann sah in der 88. Minute noch die Ampelkarte. (bb) 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare