Gruppenliga Kassel: Verdienter Erfolg im Verfolgerduell bei der FSG Gudensberg

Liebers Taktik geht beim Wildunger 5:3 voll auf

Sehr gutes Debüt in der Viererkette: Lukas Baumann. Foto: ahi

Gudensberg. Das Hinspiel hatten sie noch 1:3 verloren. Trainer Simon Lieber hat daraus aber die richtigen Schlüsse gezogen und sein Team richtig eingestellt: Die SG Bad Wildungen/Friedrichstein hat das Verfolgerduell der Gruppenliga Kassel mit 5:3 (3:2) bei der FSG Gudensberg gewonnen.

Vom Anpfiff weg war beiden Teams anzumerken, dass sie sich mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause verabschieden wollten. Und sofort bot sich Fabian Otto am langen Pfosten eine Großchance für die FSG. In der Partie auf hohem Niveau bekamen die beiden Wildunger Sechsern Jan Leimbach und Tim Krollpfeiffer im Mittelfeld die Sache aber schnell in den Griff.

Viererkette stark umgebaut

Nichts zu merken war davon, dass Lieber gehörig umbauen musste, den Nico Schäfer und Stefan Jobs fehlten aus beruflichen und privaten Gründen. Carsten Laun rückte in die Innenverteidigung und Lukas Baumann verteidigte erstmals links hinten. Der Youngster bereitete auch gleich mit einem Vorstoß die gute Gelegenheit von Thomas Schmidt vor (8.).

Über die rechte Seite leitete Jan Kramer dann selbst sein 0:1 ein, dazwischen waren noch Kai Döhring und Krollpfeiffer beteiligt (13.). Nachdem Iven Krüger eine Gudensberger Chance seelenruhig auf der Torlinie gestoppt hatte (27.), fiel aber nur eine Minute später das 1:1 durch Mathias Tropmann. Die Antwort ließ nur zwei Minuten auf sich warten, dann gelang Krollpfeiffer nach Doppelpass mit Janis Schuldt das 1:2 (30.). Als Krüger einen FSG-Angriff abfing und Kramer seine Vorlage zum 1:3 verwertete (36.), da schien schon Vieles klar. Aber fast mit dem Pausenpfifff nutzte Tom Siebert ein Wildunger „Geschenk“ zum Anschluss.

Schneider zur Pause raus

Zur Pause blieb Julian Schneider, weil mit Gelb belastet, draußen. Lieber brachte Kuhn für hinten rechts, Baumann bildete mit Kai Döhring die Innenverteidigung und Schmidt ging zurück hinten links. Laun spielte nun auf der Zehn, das brachte gleich ein Übergewicht. Daran änderte auch der erneute Ausgleich durch Siebert per Foulelfmeter nichts (56.). Schuldt hätte schon aus vier Metern das 3:4 machen müssen (62.), das lieferte aber Laun per Kopfball nach einem Eckball nach (71.).

Etwas leichtfertig vergab dann Kramer per Lupfer gegen den stehen bleibenden Keeper die Entscheidung (86.), doch beim nächsten Angriff machte der eingewechselte Waldemar Schubert hochverdient den Deckel drauf. (ni)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare