Mengeringhausen fängt sich bei Eintracht Baunatal Klatsche ein 

1:6 - TuSpo-Trainer Büchse: "Kollektives Aufstecken"

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Bester Mann im TuSpo-Trikot: Torwart Fabian Figge  

Baunatal Was wäre wenn..., ja, wenn der Mengeringhäuser Max Jakobschat in der zehnten Minute den Ball aus etwa fünf Metern ins leere Tor der Baunataler geschossen hätte und nicht daneben.

Oder wenn fünf Minuten später der allein aufs Tor laufende Dominik Lüttke die Kugel im Netz untergebracht hätte....

So steht die Null für den TuSpo immer noch. Weiter warten auf den ersten Punkt in der neuen Liga.

Und die Begegnung bei Eintracht Baunatal war kein Spiel, indem die Kicker von Trainer Büchse zumindest ein wenig Selbstvertrauen tanken konnten. Sie verloren 1:6 (1:0), obwohl ein guter Fabian Figge im Tor. Die erste halbe Stunde sei in Ordnung gewesen, sagte Büchse, aber in der zweiten Halbzeit „war es zu deutlich wenig, sowohl läuferisch, spielerisch und kämperisch“. 

Der TuSpo geriet durch einen umstrittenen Foulelfmeter in Rückstand. Niels Willer nutzte die Gelegenheit (27.). Direkt nach der Halbzeit erhöhte Hendrik Bestmann (48.) auf 2:0 und nach einer schönen Kombination musste Torjäger Willer (64.) den Ball nur noch einschieben. 

Dann zeigte der TuSpo, dass er er auch ansehnlich angreifen kann. Nach Vorarbeit von Marcos Antonio da Silva traf Sven Schwedes (76.) mit einem Schuss aus rund zwölf Metern zum Anschluss. 

Doch nach einem kurzen Aufbäumen der Gäste machte Baunatal noch mal Ernst und Mengeringhausen schien sich nun kampflos zu ergeben. Sie kassierten drei Gegentore innerhalb von sechs Minuten. Erst schnürte Willer einen Dreierpack zum 4:1 (83.), dann vertändelte Sven Schwedes den Ball in der eigenen Abwehr und Eray Agzikara (86.) sagte Dankeschön und nahezu ohne Gegenwehr durfte sich Andreas Bürger auch noch in die Torschützenliste eintragen.

Bei der Eintracht aus Baunatal kann man als Aufsteiger natürlich verlieren, aber die Art und Weise wie diese Niederlage entstanden ist, gibt dem Trainer Büchse schon zu Denken. „Die zweite Halbzeit war von uns ein kollektives Aufstecken. Die Spieler müssen so schnell wie möglich begreifen, dass das keine Kreisoberliga mehr ist“, fordert der Coach.

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