Gruppenliga: Lüdtke verschießt und macht dann das Siegtor

2:1 in Mengsberg – Mengeringhausen tankt Selbstvertrauen

Höringhausen/M. - Mengeringhausen, 08/18Thomas Pendzich (Höringhausen) gegen Dennis Jakob (Mengeringhausen, rechts), links Dominik Lüdke (Mengeringhausen).Foto: Artur Worobiow
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Er legte das Siegtor der Mengeringhäuser in der Schlussphase auf:  Dennis Jakob (rechts).

Mengsberg – Das ist ein Big Point“: Der TuSpo Mengeringhausen hat das Kellerduell der Gruppenliga beim TSV Mengsberg mit 2:1 gewonnen und grüßt mit 15 Punkten vorerst von Platz zehn, während die Schwälmer (11) Drittletzter bleiben.

Als Dominik Lüdtke in der 32. Minuten mit einem Elfmeter an Samir Nikocevic scheiterte, dachte der eine oder anderen im TuSpo-Lager sicher an vorigen Sonntag. 

Doch im Gegensatz zum guten Auftritt beim 2:4 in Brunslar nahmen die Grün-Weißen gestern Abend die Punkte mit – und das völlig verdient, wie auch Jörg Büchse meinte, nachdem seine Elf eine Vielzahl von Chancen herausspielte. Selbst wenn es zur Pause 4:0 für den TuSpo gestanden hätte, wäre das in Ordnung gewesen, so der Trainer der Mengeringhäuser. „Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt und eine super Moral bewiesen.“

Mengeringhausen kam sehr gut ins Spiel. Henry Hosse, Dennis Jakob, Toni da Silva und Dominik Lüdtke vergaben alle 2, 3 Minuten eine gute Möglichkeit. Aber davon ließ sich der Gast nicht verunsichern, ebenso wenig wie vom Elfer-Pech – Lüdtke hatte schon in Brunslar vom Punkt das 3:3 verpasst.

Noch vor der Pause glückte Tim Schade das 1:0, er traf nach schwach abgewehrter Ecke aus 20 Metern mit abgefälschtem Schuss. Pech hatte Henry Hosse – sein Tor zählte wegen Abseits nicht (44.).

Und noch ein Rückschlag: Nach der Pause schien die Partie zu kippen. Mengsberg wurde stärker und hatte mehr Offensivaktionen. Allerdings hatte der TuSpo in Fabian Figge einen sehr gut aufgelegten Torhüter. Er parierte nicht nur in Halbzeit eins einmal stark, sondern auch gegen Dennis Dorfschäfer (49.) und später gegen André England (67.). Dennoch kam die Heimelf zum Ausgleich, als Maxi Sack schöne freigespielt wurde und zum 1:1 traf (62.).

All das konnte aber den Waldecker Aufsteiger nicht schocken. Er kam zurück. Sebastian Heß und Max Jakobschak scheiterten am Keeper. Das Siegtor schien für einen anderen bestellt: „Dome“ Lüdtke, der Unglücksschütze. Kurz vor Schluss machte er nach starker Vorarbeit nach Energieleistung von Dennis Jakob das 2:1 (83.).

Den Schwälmern fiel darauf nichts mehr ein. Ihr eingewechselter Akteur Arifi sah binnen weniger Sekunden Gelb und dann Gelb-Rot (90.+4). (schä)

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