Heimischer Gruppenligist unterliegt Edermünde 1:3

Bad Wildunger Trainer Jörg Schäfer sauer: „Geschenke verteilt“

Jörg Schäfer, Trainer der SG Bad Wildungen/Friedrichstein, zieht „Schnute“
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Nicht so gut gelaunt: Jörg Schäfer, Trainer der SG Bad Wildungen/Friedrichstein.

Rückschlag für die SG Bad Wildungen/Friedrichstein: Nach zuletzt sieben Punkten aus drei Spielen unterlag der Waldecker Gruppenligist dem SC Edermünde auf eigenem Platz mit 1:3 (1:1) und fiel auf Platz zwölf der Tabelle zurück.

Bad Wildungen – „Wir haben das in der ersten Halbzeit ganz ordentlich gemacht und vernünftig gespielt“, sagte Trainer Jörg Schäfer nach der Partie. „Aber mit dem Ausgleich fangen wir an Geschenke zu verteilen. Wir machen zu viele unnötige Fehler und schaffen es so nicht im letzten Drittel gefährlich zu werden.“ Schäfer haderte: „So kann man kein Fußballspiel gewinnen.“

Die Gastgeber kamen gut ins Spiel, obwohl sie den Ausfall von Ronald Karges (Muskelfaserriss) verkraften mussten. Zwar konnten sie sich aufgrund technischer Fehler kaum echte Torchancen erspielen, aber sie standen kompakt und hielten die Gäste um Toptorjäger Felix Mertsch vom eigenen Tor fern. Einzige Möglichkeit des FCE: ein Schuss von Nicolai Jabornig, den Torhüter Christian Seibert parierte (8.).

Auf der anderen Seite machte es Jan Kramer besser, der immer wieder Akzente in der Offensive setzte. Ein langer Ball auf den lauernden Waldemar Schubert wurde nur unzureichend geklärt und kam zu Kramer. Dieser setzte sich im Laufduell gegen zwei Verteidiger durch und überlupfte SCE-Torwart Tobias Ebert zum 1:0 (35.).

Sieben Minuten später hieß es 1:1, ein Ausgleich aus dem Nichts. Ein scharfer Pass von Mike Lengemann in die Spitze zu Mertsch flog an allen vorbei, und Seibert blieb nur die Zuschauerrolle, als der Ball ins Tor trudelte.

In den zweiten Abschnitt starteten die Gäste besser. Die schnelle Führung vergab der eingewechselte Christopher Linke. Er legte den Ball rechts an Innenverteidiger Kevin Wathling vorbei und spitzelte ihn am herauseilenden Seibert, aber auch knapp am langen Pfosten vorbei.

Ein Eigentor brachte den Gast dann wirklich nach vorn. Beim Versuch, einen eigentlich ungefährlichen Ball am Fünfmeterraum zu klären, ließ Lukas Wagner seinem Torwart keine Chance (59.). Kurz vor Schluss (86.) die Entscheidung: Nach einer Ecke landete der Ball vor den Füßen von Alexander Einwächter, der aus acht Metern ohne große Probleme zum Endstand traf. Magnus Schengel

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