Gruppenligist startet in Vorbereitung: Drei Spieler greifen wieder voll an

Mengeringhausen: Mit gefestigtem Kader diesmal mehr rausholen

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Auf bewährte Kräfte setzt Mengeringhausen. Trainer Jörg Büchse hat nur wenige Neue, wie etwa (von links) Dario Klüppel, Andrej Neubauer und Raphael Hampe. 

Mengeringhausen – 16 Punkte hatte der TuSpo Mengeringhausen am Ende der Saison 2017/18. Zumindest 35 hätte zum Klassenerhalt gebraucht. Dem sang- und klanglosen Abstieg folgte der souveräne Wiederaufstieg. Am Wochenende begann nun das Unternehmen „neuer Versuch in der Gruppenliga“ beim Waldecker KOL-Meister.

Viele der Spieler von damals gehören noch heute dem Kader an, und Jörg Büchse ist gespannt, was sie mitgenommen haben aus dem Abstiegsjahr. „Wir wollten die Mannschaft in der KOL vorbereiten auf spätere Aufgaben, das Spielsystem bereits festigen und guten Fußball spielen, was gelungen ist. Nun müssen wir die Leistung weiter steigern“, meint der TuSpo-Coach.

Dass er dabei keinen Bus voll Neuzugänge in der Hinterhand hat, schmälert den Enthusiasmus nicht. Auf dem Papier sind es nur eine Handvoll neue Spieler, bei genauer Betrachtung aber ein ganzer Haufen. Akteure, die kürzer treten mussten oder ausfielen, sind nun wieder hundertprozentig einsetzbar.

Sek und Jäger greifen wieder voll an

Beispiel Adam Sek: Er ist wieder nach Nordwaldeck gezogen und „will wieder volles Programm angreifen“, so Büchse über den Torjäger, der zuletzt weitgehend nur in der Zweiten spielte. 

Beispiel Kevin Jäger: Der Offensivmann – nur fünf Einsätze in der vorigen Saison – macht demnächst seinen Studienabschluss, ist dann ab Mitte August wieder voll im Training. 

Beispiel: Julian Schubert: Der Abwehrspieler trat ebenfalls kürzer und greift jetzt wieder an.

Zwei jüngere Spieler, denen Büchse zudem den Sprung zutraut, sind Daniel Sinemus und Yannic Weiß. Daneben kommen weitere Neuzugänge hinzu, darunter mit rückkehrer Andrej Neubauer (TuS Bad Arolsen) eine Alternative auf der Torwartposition. Den aufrückenden A-Junioren müsse man, so Büchse, die nötige Zeit geben.

Torwart Neubauer kehrt zurück

Wenig Zeit zum Eingewöhnen haben die Mengeringhäuser hingegen in der neuen Liga. Dem Auftakt-Heimspiel gegen Homberg (4. August) folgen das Derby gegen Goddelsheim sowie Duelle gegen die Verbandsliga-Absteiger Baunatal und Schwalmstadt. „Das finde ich nicht so glücklich angesetzt“, meint Büchse.

Der TuSpo-Trainer hat in der fünfwöchigen Vorbereitung Testspiele gegen Altenlotheim, Medebach und Dörnberg angesetzt, außerdem nimmt man am Möbelkreis-Cup in Netze teil. 

Ein bisschen quälen an der Mühlenkopfschanze

Neben einem Trainingslager in Büchses Heimatort Netze will der Coach die Spieler zwei, dreimal auch wieder einem Härtetest an der Willinger Schanze unterziehen. „Bisschen quälen muss sein. Schließlich haben wir diesmal 30 Spiele, nicht nur 24 wie vorige Saison.“

Im taktischen Bereich will der TuSpo an der Offensive feilen. Die ließ im Abstiegsjahr zu viel liegen, außerdem erhofft sich Büchse weniger individuelle Fehlöer. „Wir wollen Gas geben und eine gute Runde spielen“, sagt er. Dass er mehr als 16 Punkte werden sollen, versteht sich von selbst. „Wir wollen über dem Strich stehen. Dass das schwer wird, ist jedem bewusst.“ (schä)

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