Gruppenliga: VfR bezwingt Gudensberg 1:0

Heinemanns goldenes Tor: Volkmarsen lebt weiter auf

Nicht nur der Einsatz stimmte: Bei Volkmarsens Sören Heinemann (rechts, gegen Gudenbergs Mike Dünzebach), stimmte auch der Ertrag. Er schoss das Tor des Tages.
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Nicht nur der Einsatz stimmte: Bei Volkmarsens Sören Heinemann (rechts, gegen Gudenbergs Mike Dünzebach), stimmte auch der Ertrag. Er schoss das Tor des Tages.

Volkmarsen – Gibt’s doch gar nicht: Die totgesagten Fußballer des VfR Volkmarsen leben in der Gruppenliga immer mehr auf. Am Samstag holten sie auch gegen die FSG Gudensberg einen Dreier (1:0).

Da auch die Gäste ihren ersten Sturm nicht einsetzen konnten, gab es auf beiden Seiten Situationen im Strafraum, in denen allerbeste Chancen ungenutzt blieben. 

Aber: Die Platzherren hatten schon vor der Pause deutlich mehr Gelegenheiten zu einer deutlichen Führung; etwa durch Viktor Gossmann (3., 22.). Bei Robert Daebners Kopfball (32.) war Tom Stieghorst ebenfalls auf dem Posten, Jona Wießners aufs linke Eck gezielter Freistoß ging knapp vorbei (34.).

Die Gastgeber kamen früher aus das Kabine und waren auch gedanklich schneller auf dem Platz. In der 48. Minute sprintete Gossmann in die gegnerische Hälfte, passte auf Wießner, der leitete geschickt weiter auf Sören Heinemann, der aus vier Metern zur 1:0-Führung einnetzte.

Gossmann und noch einmal Heinemann hätten mit der Doppelchance zur vollen Stunde alles klar machen können. Da sie es nicht taten, brachte die letzte halbe Stunde mehr Nervenkitzel als nötig. Heinemann verpasste das 2:0 (71., 79.), während die Gäste durch Pascal Hillebrand (77.) und Till Dünzebach (80., 88.), ihrerseits gefährlichere Bälle aufs Tor von Marius Flörke brachten. 

Für den zuverlässigen Keeper hatte sich im ersten Durchgang ein rutschiger Ball zum größten Risiko entwickelt (25.), doch der Schlussmann war beim Einfangen des Ausreißers schneller als die gegnerischen Stürmer.

Siegeswille gefiel Trainerduo

Für zusätzliche Aufregung sorgte der sauerländische Unparteiische, der bei Gästefouls unverhältnismäßige Milde walten ließ, dafür FSG-Trainer André Fröhlich 20 Minuten vor Matthias Wiegand hinter die Bande schickte. „Wir hätten schon mit einer deutlichen Führung in die Kabine gehen müssen, waren aber bis in die Nachspielzeit ganz nahe am zweiten Treffer“, verwies VfR-Spielertrainer Leon Winkelheide auf den unbedingten Siegeswillen seiner Mannschaft und spielte dabei auf den Vorstoß des eingewechselten Benni Gottmann an.

Sein Kollege wollte die Niederlage nicht allein am Ausfall der Topscorer Tom Siebert und Matthias Tropmann fest machen: „Nach der Pause haben wir komplett den Faden verloren, fanden eine Viertelstunde nicht statt. Während des Blackouts sind wir in Rückstand geraten und hätten leicht noch den zweiten Gegentreffer kassieren können, danach waren wir näher am Ausgleich als Volkmarsen an einer höheren Führung“; hielt André Fröhlich ein Remis für das gerechtere Ergebnis. (ahi)

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