Wabern gewinnt mit 6:1 in Freienhagen

Fabian Korell tanzt die SV fast alleine aus

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Daniel Lippe, Einziger Torschütze der SV Freienhagen.

Freienhagen – Der Favoritensturz hat nicht stattgefunden: Die SV Freienhagen/Sachsenhausen musste sich einem starken TSV Wabern deutlich mit 1:6 (1:3) geschlagen geben.

Die Hinrunde der Fußball-Gruppenliga schließt der Aufsteiger auf Abstiegsplatz 13 ab. Bei den Gästen ragte der vierfache Torschütze Fabian Korell heraus.

SV- Trainer Timo Kiepe sprach von einem verdienten Sieg der Gäste in Freienhagen, stellte jedoch auch fest: „Wabern war heute keine fünf Tore besser als wir. Aber sie haben ihre Chancen eben eiskalt genutzt und hatten einen starken Fabian Korell in ihren Reihen.“

0:2 nach weniger als einer Viertelstunde

Wabern begann stark und lag bereits nach einer Viertelstunde Spielzeit mit zwei Toren in Front. Die Führung besorgte der bestens aufgelegte Fabian Korell aus kurzer Distanz (8.). Patrick Herpe ließ mit einem an Emin Dag verursachten Foulelfmeter das 0:2 nur fünf Minuten später folgen.

Die schnelle Treffer spielten dem Favoriten natürlich in die Karten, doch die Hausherren spielten mutig nach vorne. Nico Mannweiler und Enrico Micino versuchten es jeweils aus der Distanz (19., 20.). Beim nächsten gut vorgetragenen Angriff scheiterte Tom Wehowsky an Waberns Keeper Kim Sippel (27.).

Lippe trifft per Seitfallzieher

Bei den Gästen klappte das besser. Mit einem Heber aus 18 Metern über Torwart Julian Paul hinweg sorgte Routinier Herpe schon vor der Halbzeit für eine Vorentscheidung (38.). Auch wenn praktisch im Gegenzug Daniel Lippe per Seitfallzieher auf 1:3 verkürzte.

Im zweiten Spielabschnitt erspielten sich beide Mannschaften ihre Chancen. SV-Keeper Paul verhinderte einen höheren Rückstand gegen den frei vor ihm auftauchenden Martin Mühlberger (62.). Mitten hinein in die beste Phase der Hausherren dann der K.o.-Treffer, Fabian Korell traf nach Freistoßflanke per Kopf (69.) zum 4:1 für den TSV.

Mannweiler verschießt vom Punkt

Die Gastgeber steckten zwar nicht auf und kamen auch selbst zu guten Chancen. Mannweiler scheiterte allerdings gleich doppelt. Erst traf er den Pfosten und sein Freistoß ging übers Tor (70., 72.). Zu allem Überfluss verschoss Mannweiler auch noch einen Foulelfmeter, Sippel parierte seinen Schuss (85.). Umgekehrt schraubte Korell das Ergebnis mit seinen Treffern Nummer drei (74.) und vier (89.) in die Höhe.

Gästetrainer Kim Sippel war trotz des deutlichen Erfolgs nicht ganz zufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir haben viel zu viele Chancen des Gegners zugelassen. Das darf uns in dieser Art und Weise nicht so oft passieren“, fand er. „Aber wir haben gewonnen und das ist, was heute zählt.“ (pat)

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