SG holt 0:0 in Felsberg

Wildunger Nullnummer als Erfolgserlebnis

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Hatte die meisten Wildunger Chancen: Florian  Bruder (rechts, gegen Waberns Emin Dag).

Felsberg – Fünf Pleiten in Folge – da musst du in Eichhörnchen-Manier denken. So gesehen ist das torlose Remis der SG Bad Wildungen/Friedrichstein beim FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz ein Erfolgserlebnis für die Badestädter.

Die sehr solide in die Saison gestarteten Schwälmer dürften am Sonntag ebenso mit dem Punkt zufrieden gewesen sein, denn ihre Torraumszenen ließen sich an einer Hand abzählen. Wildungens Sprecher Wolfgang schneider berichtete von einer vor allem im ersten Durchgang ereignisarmen Partie. Erst Al Omaris Schuss (23.) war ein Aufreger, er wurde aber von Johannes Süring geblockt, der erneut im Abwehrzentrum spielte.

Kurz danach zirkelte Stefan Jobs einen Freistoß Richtung langer Pfosten; Carsten Launs Kopfball ging aber links vorbei – größte Chance der SG und letzter Höhepunkt bis zur Pausenwurst.

Die schien den Gästen besser zu bekommen. Denn sie steigerten sich in Durchgang zwei, während Felsberg erneut wenig durchschlagskräftig agierte. Das lag auch an der konzentrierten Defensivarbeit der Wildunger, die nun die Mehrzahl an Torchancen besaßen. 

Hereingaben finden keine Abnehmer

Allerdings fehlte es hier und da an der richtigen Abstimmung. Drei, viermal endeten gute Angriffe über außen vor dem Tor ohne Abschluss. Beispiel aus Minute 59: Nach einem langen Ball dachten viele, Laun stehe im Abseits. Das war nicht der Fall, der SGler startete rechts durch und passte in die Mitte – da war aber kein Abnehmer präsent.

Florian Bruder (53., 64.) scheiterte zweimal an FV-Torhüter Tobias Ebert, später zielte er nach Pass von Jan Kramer rechts oben vorbei (70.), und auch in der Schlussphase hatte er kein Glück, sondern wurde nach langem Ball auf Kosten eines Pferdekusses abgeblockt. Die Gastgeber wurden gegen Ende mit einigen Eckbällen gefährlicher, was aber Bad Wildungen nicht in Verlegenheit brachte.

„Wir hatten mehr vom Spiel, aber wenn es nicht so gut läuft wie bei uns verlierst du solche Spiele oft auch noch. Insofern war es wichtig, dass wir mal wieder gepunktet haben. Außerdem standen wir in der Abwehr richtig gut“, nahm Wolfgang Schneider zweierlei Positives mit auf den Heimweg. (schä)

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