Gruppenligist VfR holt ein Remis beim KSV Baunatal II

1:1 - ordentliches „Spiel eins“ für die Volkmarser

Verwandelte einen Elfer zum 1:0: Steffen Schröder. Foto: Archiv

Baunatal. Es hat sicher schon schlechtere erste Spiele gegeben als das des VfR Volkmarsen nach rund vier Monaten „Freiluft-Ligapause“. 1:1 trennte sich der heimische Tabellensiebte vom abstiegsbedrohten KSV Baunatal II.

Die Volkmarser wussten, dass die Vorzeichen nicht besonders rosig waren: kaum Spielpraxis und Training, Heim-Kunstrasen für den Gegner. So galt es vor allem, die VfR-Tugenden in die Waagschale zu werfen, was auch Früchte trug. Aufbauend auf viel Einsatz lief es im ersten Durchgang rund für die Gäste, die schon sehr früh beflügelt wurden.

Ein Volkmarser hatte sich auf rechts durchgesetzt und war von Norayr Jalilyan gelegt worden – strafstoßwürdig, befanden die Gäste, die KSVler teilte die Meinung nicht. Steffen Schröder war’s wurscht: Er ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zum 1:0 für die Gäste.

Klein scheitert am Keeper

Selbst ein zweites Tor sei nicht unverdient gewesen, bemerkte VfR-Coach Thomas Salokat. Er sah in der 30. Minute einen Schnittstellenpass auf Marcel Klein, doch bei dessen Schuss war KSV-Torsteher gerade noch unten.

Klein und der eingewechselte Drude hatten auch im zweiten Durchgang nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich noch gute Möglichkeiten für den Gast, der insgesamt wenige gute Aktionen der Baunataler zuließ, aber, so Salokat, „stellenweise zu fahrlässig“ spielte. Damit war die Chancenverwertung gemeint, die aber auch bei den Platzherren nicht besser war. Der KSV nur eine von fünf klaren Möglichkeiten. Nach Ecke von Melih Bingül traf der Ex-Korbacher Norayr Jalilyan zum 1:1-Endstand (52.).

„Wir wussten, dass wir spielerische noch kein Toplevel erreichen würden. Also waren andere Dinge gefragt. Vor allem in der ersten halbzeit haben wir das wirklich gut gemacht“, war Trainer Salokat nicht unzufrieden mit den Volkmarsern; wohlwissend, dass manches Auftaktspiel als Kaltstart auch schon mal daneben geht. (schä)

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