Neuer Krimi in Rhena?

Halbfinale im Waldecker Pokal 2020/21: Alle vier Teams auf Augenhöhe

Kevin Walger vom TSV Korbach (rechts) im Zweikampf gegen Adorf/Vasbecks Konstantin Lizenberger.
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Setzt sich Korbach erneut durch? Kevin Walger vom TSV (rechts), hier im Pokalspiel im August im Zweikampf gegen Adorf/Vasbecks Konstantin Lizenberger.

5:4 nach Elfmeterschießen – erst vor wenigen Wochen besiegte der TSV/FC Korbach im Viertelfinale des Waldecker Pokals 19/20 die SG Adorf/Vasbeck.

Die Hansestädter stehen mittlerweile im Finale. In der Neuauflage des Duells in der aktuellen Saison möchten die Diemelseer das Blatt im Halbfinale wenden. Spannung verspricht auch die Partie zwischen der SG Höringhausen/Meineringhausen und dem VfR Volkmarsen.

TSV/FC Korbach – Adorf/Vasbeck (18.30 Uhr, in Rhena). Beide Trainer erwarten wieder ein enges Spiel. „Am Ende zählt nur der Sieg, da ist mir auch ein erneutes Elfmeterschießen recht“, sagt Uwe Tenbusch, Trainer des TSV Korbach. Sein Team ist in Hochform, marschierte siegreich durch die Vorbereitung. „Mit den jungen Spielern ist uns der Aufschwung geglückt“, berichtet er.

Doch die hohe Belastung hat auch Spuren hinterlassen. Auf Seiten der Korbacher gibt es zwei Ausfälle. Neben Elias Mayer kann auch Kevin Staniek nicht spielen. Tenbusch betont: „Aufgrund unseres breiten Kaders können wir trotzdem mit einem guten Team antreten.“

Die Ausfälle kommen der SG Adorf/Vasbeck entgegen. Nachdem viele Neue zur Spielgemeinschaft kamen, hat sich das Team mittlerweile eingespielt. „Wir wollen nun den nächsten Schritt machen und mit Korbach eine große Waldecker Mannschaft besiegen“, sagt Trainer Kristian Willeke.

Ein Vorteil könnte dabei die längere Pause im Vorfeld sein. Während der TSV am Sonntag das erste Ligaspiel bestreiten musste, hatten die Diemelseer spielfrei. „Wir sind fit und werden mit einem starken Kader anreisen“, so Willeke. Einzig Niklas Linnekugel ist noch angeschlagen.

Das müssen die Zuschauer beachten

Auch für diese Pokal-Halbfinals gelten besondere Regeln. Die gastgebenden Vereine der Männer- und Frauenspiele bitten daher die Zuschauer, die Hinweise, Beschilderungen und Zonen-Kennzeichnungen auf dem Sportgelände zu beachten. Maximal sind 250 Zuschauer auf jedem Platz zugelassen.

Es empfiehlt sich, das Zuschauer-Formular bereits ausgefüllt mitzubringen.

Der SV Rhena hat Details aus seinem Konzept mitgeteilt und weist auf Folgendes hin:

1) Auf dem gesamten Gelände besteht Tragepflicht einer Mund-Nasen-Maske, insbesondere in den Ein- und Ausgangsbereichen, im Vereinsheim und den Sanitäranlagen sowie an den Verkaufsstellen.

2) Die Stehplätze sind in die Zonen 3 bis 7 aufgeteilt. Für jede Zone gilt eine maximale Zahl an Personen, die sich gleichzeitig darin befinden dürfen. Bei Sitzplätzen dürfen maximal 2 Personen pro Bank Platz nehmen, um den Mindestabstand von 1,50 Metern zu gewährleisten.

3) Der Zutritt erfolgt für die Zuschauer über den Haupteingang am Vereinsheim. Der Ausgang erfolgt separat über die Ausgänge an der Tribüne sowie der Gegengeraden.

4) Zur bestmöglichen Trennung von Spielern und Zuschauern ist die Nutzung der Sanitäranlagen für Zuschauer beschränkt auf den Zeitraum von der zehnten bis zur 80., bei Verlängerung bis zur 110. Spielminute.

5) Getränke und Speisen werden angeboten, an den Verkaufsstellen gilt jedoch ein Einbahnstraßen-System gemäß der eingezeichneten Wegführung. (red)

Höringhausen/Meineringhausen – Volkmarsen (18.30 Uhr, in Netze). Hö/Mei und der Pokal – da geht was. Nach dem Sieg 2017, steht die SG auch im Finale des Wettbewerbs 19/20. Darf sie im kommenden Jahr sogar zwei Endspiele bestreiten? „Wir sind alle hoch motiviert und wollen etwas Einmaliges schaffen“, sagt SG-Trainer Martin Wagner.

Ihm ist jedoch bewusst, dass auf seine Mannschaft keine leichte Aufgabe wartet. „Volkmarsen ist ein starker Gegner, der einige Spieler aus der Gruppenliga-Saison halten konnte“, betont er. Ziel sei es deshalb, die eigenen Stärken von Beginn an umzusetzen.

Dem Trainer sind vor allem Spielkontrolle und Ballbesitz wichtig. Zudem müsse die Fehlpassquote reduziert werden. „Wenn wir zu ungenau spielen, kann es schnell zu gefährlichen Umschaltsituationen kommen, das wollen wir unbedingt vermeiden“, so Wagner.

Für den VfR Volkmarsen ist das Spiel ein echter Gradmesser. Trainer Matthias Wiegand schätzt den Gegner spielbestimmend ein. Er sagt: „Ich denke, Hö/Mei ist der Favorit.“ Trotzdem möchte sein Team das Finalticket unbedingt lösen. „Einige Spieler aus der Mannschaft haben den Pott schon einmal gewonnen, das wollen wir in dieser Saison gerne wiederholen“, berichtet er.

Um als Sieger vom Platz zu gehen, feilt Wiegand noch an der endgültigen Taktik. Teil seiner Gedanken wird sein, die leistungsstarke Offensive der Höringhäuser in den Griff zu bekommen. Das wird noch schwerer, wenn die angeschlagenen Jari Kuhaupt und Patrick Michel, hinter deren Einsatz noch ein Fragezeichen steht, nicht auflaufen können.

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