Klasseneinteilung für Waldeck steht - 61 Mannschaften im Einsatz

C-Liga: 16 Teams und keine "Ausleihe" an Frankenberg

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Hat nun 30 Spiele: Jan Nölke (rechts) spielt mit dem SV Braunau in der jetzt eingleisigen C-Liga. Philipp Wagener (Wellen/Wega freut sich, weiter a-klassig zu sein. 

Wer spielt wo? In der untersten Spielklasse war diese Frage bis zuletzt unbeantwortet. Nun ist klar: Waldeck spielt mit einer 16er-C-Liga und gibt keine Mannschaft für den Frankenberger Spielbetrieb ab.

Am 25. Mai war der letzte Spieltag der alten Fußballsaison, am 12. Juni fanden die letzten Relegation- und Aufstiegsspiele statt. 

Aber erst seit wenigen Tagen hat die Einteilung der Spielklassen für die Saison 2019/20 den Status „endgültig“. Nun hat Kreisfußballwart Peter Bauschmann die Zusammensetzung der Ligen veröffentlicht.

Beinahe turbulent verlief für die meisten Klassenleiter die Übergangsphase. Nachdem es in höheren Klassen einige Rückzüge von Teams gab und damit Nachrücker als Aufsteiger bis in die untersten Klassen, stand vor allem eine Frage noch im Raum, die immer wieder auch die WLZ-Redaktion erreichte: Was passiert mit der C-Klasse? Die Antwort ist nun klar: Sie wird eingleisig – und sie bleibt eigenständig.

16 statt 19 C-Ligisten

16 Mannschaften sind übrig geblieben im Kreis Waldeck, 19 waren es in der vergangenen Spielrunde. Da es drei Auf- und nur einen Absteiger gab war klar, dass sich die Zahl reduziert. Außerdem stellt die SG Neukirchen/Sachsenberg keine Reserve mehr. 

Auf das Norweger Modell greifen B-Liga-Absteiger Waldeck/Netze II und die Zweite der SG Hesperinghausen zurück, die mit Neunermannschaften ins Rennen gehen.

Frankenberg hat nur noch zehn Teams

Vergleichsweise dramatisch ist die Lage in der Kreisliga C Frankenberg. Mit nur noch zehn Teams (im Vorjahr zwölf) ist sie so gerade noch spielfähig. Hilfe aus dem Norden gibt es keine. „Eine gemeinsame C-Liga der Fußballkreise Waldeck und Frankenberg für die Saison 2019/2020 konnte leider noch nicht umgesetzt werden“, vermeldeten die Kreisfußballwarte Peter Bauschmann und Friedhelm Weinreich in einer gemeinsamen Presseerklärung.

In Frankenberg war in einer Sitzung der Vereine ein Modell vorgeschlagen worden, nach dem es keine grundsätzliche gemeinsame Liga gibt, sondern bei der einzelne Waldecker Vertreter, die geografisch nahe der „Grenze“ liegen, in die Frankenberger C-Liga wechseln könnten. Dieses Modell wurde laut Bauschmann im Fußballkreis Waldeck thematisiert und vorgestellt. „Alle in Frage kommenden Mannschaften wurden kontaktiert. Ergebnis: Kein Verein möchte aus Waldeck in den Fußballkreis Frankenberg wechseln.“

"Zusammenarbeit fest vereinbart"

Eine enge Zusammenarbeit haben Nord und Süd aber weiterhin fest vereinbart. Zielsetzung seien gemeinsame Kreisligen, „um den Fußball auf beiden Kreisebenen qualitativ zu stärken und an der Basis den notwendigen Unterbau zu sichern“.

In den übrigen Spielklassen hat sich nach den bekannten kurzfristigen Nachrückern keine Änderung mehr ergeben. Insgesamt geht Waldeck mit 61 Mannschaften in die neue Saison, deren erste Liga-Spieltag auf Kreisebene am 4./5. August ist.

Kreisoberliga, A- und B-Liga spielen mit jeweils 15 Mannschaften und umfassen alle drei eine Vielzahl von Aufsteigern und teils auch Absteigern von oben, was fast die Hälfte des Feldes ausmacht. Die KOL erhält beispielsweise „Verstärkung“ von drei Mannschaften, die sich in der Gruppenliga nicht halten konnten.

In Frankenberg starten insgesamt 45 Mannschaften – eine weniger als vor einem Jahr, da sich die FSG Kellerwald aufgelöst hat. (schä)

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