„Können uns nur selber schlagen“

Willingen will „Dreier“ gegen Eichenzell

„Eine Option für die Bank“: Matthias Bott kämpft nach langer Pause um den Anschluss ans Team.
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„Eine Option für die Bank“: Matthias Bott kämpft nach langer Pause um den Anschluss ans Team.

Willingen – Das Aus im Hessenpokal am Mittwochabend mit 2:5 in Hessisch Lichtenau hat bei den Verbandsliga-Fußballern des SC Willingen nicht nur Betrübnis ausgelöst. Klar wären sie gern ins Achtelfinale gekommen. „Aber es hat auch was Positives, dass die Reise vorbei ist“, sagt Trainer Dardan Kodra. Nämlich: Den Upländern bleibt eine weitere Englische Woche erspart. Die laufende beschließen sie am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Eichenzell.

Das dritte Heimspiel am Stück ist durchaus mit der Erwartung des dritten Heimsiegs am Stück befrachtet. „Wir wollen auf jeden Fall die Serie fortsetzen“, sagt Kodra, der in dieser Woche ohne seinen dienstlich gebundenen Kollegen Rainer Schramme coacht und trainiert. Er sagt aber auch: „Wir können uns nur selber schlagen.“

Den Satz muss man erklären. Kodra stuft die Osthessen ähnlich leistungsfähig ein wie Türkgücü Kassel. Den Liga-14. schlugen die Willinger mit 6:1, doch das Resultat vermittelt eine Dominanz, die es so nicht gab. Kodra verweist auf zweierlei: Weil seine Mannschaft die eigenen Torchancen nur suboptimal verwertete und sie umgekehrt dem Gegner gute Einschussgelegenheiten gab, hätte die Partie bei einem anderen Gegner durchaus mit langen Willinger Gesichtern enden können.

Kodra formuliert also Bedingungen für die Partie gegen Eichenzell. „Wir müssen noch konsequenter unsere Spielidee durchsetzen, damit wir uns oben festsetzen können.“ Im Detail heißt das für ihn: Konsequent gegen den Ball zu arbeiten und die Chancen besser zu verwerten, was auch schon mal erforderlich machen könne, den Kopf zu heben und einen Querpass zum besser stehenden Mitspieler zu spielen.

„Sieg, wenn wir Leistung bringen“

Der Trainer glaubt an den Sieg, „wenn wir unsere Leistung bringen“. Weil einzelne Leistungsträger am Mittwoch eine Pause erhielten, hofft er auf „mehr Frische auf dem Platz“. Verletzt hat sich beim Regenkick in Lichtenau offenbar kein Willinger, was auch deshalb eine gute Nachricht ist, weil die A-Junioren am Wochenende wieder in ihrer eigenen Liga gebraucht werden.

Yasin Dogan und Jerome Löber befinden sich weiter im Aufbautraining. Dagegen ist Matthias Bott laut Kodra wieder „eine Option für die Bank“. » mn

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