TSV/FC nach 3:0 über SG Immichenhain/Ottrau in Gruppenliga weiter mit weißer Weste

Korbach siegt, ohne gelobt zu werden

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Nicht alle hatten soviel Zug zum Tor wie er: Peer Wittmer (links, gegen Immichenhains Julian Kurz) wusste bei den Korbachern mit einem Tor und einer Vorlage zu gefallen.

Korbach. Mehr Arbeit als das Ergebnis sagt steckt hinter dem 3:0-Sieg des TSV/FC Korbach, der mit der Idealpunktausbeute aus drei Spielen weiter Tabellenführer der Gruppenliga bleibt. Gespielt hat er am Sonntag keinesfalls wie ein Topteam.

Im verdienten Sieg gegen Immichenhain/Ottrau gab es nichts zu rütteln. Aber die Gastgeber agierten zu wenig energisch und machten sich selbst das Leben schwer. Mit ein bisschen Pech wäre es nur ein Punkt geworden.

Korbach verbuchte erwartungsgemäß mehr Ballbesitz, musste aber oft an der Feinjustierung arbeiten. Nach zwei sehr guten Chancen von Kevin Staniek in der Anfangsphase gab es lange Zeit Leerlauf, weil zwingende Aktionen fehlten. 

Kurz vor der Pause nahm das Spiel wieder Fahrt auf, und Korbach ging in Führung: Nach einem flachen Ball durch die Mitte trat ein Abwehrspieler über den Ball und legte das Leder unfreiwillig vor, die Assistentin übersah eine Abseitsstellung, und Peer Wittmer hatte leichtes Spiel. Korbachs Torwart Steffen Asmuth musste dann bei einem Freistoß plus Nachschuss alles zeigen (45.), damit es bei der Führung blieb.

Die Gäste kamen gut aus der Kabine und brachten die Korbacher jetzt mehr in Verlegenheit. Die Gastgeber hatten nicht mehr so viel Zugriff auf das Spiel und hatten Glück, dass Torwart Asmuth bei einem Kopfball auf dem Posten war (51.). Ein Pfostenkracher von Chrissie Osterhold läutete die Schlussphase ein, in der die Heimelf nach etwas Anlaufschwierigkeiten mit Kontern den Sack zumachte.

Leibfacher erhöhte nach überlegter Vorarbeit vom besten TSVler, Peer Wittmer, auf 2:0 (75.). Den Schlusspunkt bildete das 3:0 von Kevin Staniek drei Minuten vor Abpfiff. (schä)

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