Wellen/Wega und Eimelrod unter Druck

Kreisliga-Relegation: Arolsen und Blau-Gelb mit besseren Karten

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Mit Vorsprung ins Rückspiel gehen Fabian Steiner (hinten) und der TuS II gegen Matthias Schlächter und die SG Wellen/Wega. 

Wellen/Eimelrod – Ein Platz ist noch frei in der Kreisliga a und in der Kreisliga B. Und am heutigen Mittwochabend entscheidet sich, wer ihn jeweils bekommt.

Relegation A-Liga:  SG Wellen/Wega – TuS Bad Arolsen II (Hinspiel 3:5). Zwei Tore groß ist die Hypothek, die der Drittletzte der A-Liga auf eigenem Platz aufholen muss, nachdem das Hinspiel am Vatertag in Arolsen trotz 3:2-Pausenführung noch verloren ging. „Nach der Halbzeit haben wir die Ordnung verloren und konnten es dann nicht mehr drehen“, erinnert sich Jörg Heidl.

Wellen/Wegas Trainer sieht aber eine reelle Chance, das Blatt noch zu wenden. Dafür müsse seine Elf in der Abwehr sicherer stehen, verlangt Heidl trotz zu erwartendem Offensivgeist auch gute Arbeit im Spiel nach hinten. „Wenn wir dann nicht zu spät in Führung gehen, geht etwas“, meint der SG-Coach, dem ausgerechnet Torhüter Alexander Rösner berufsbedingt fehlt.

Insgesamt sieht Wellen/Wega dem „Finale“ aber ohne Druck entgegen. Heidl: „Wir hauen nochmal alles raus und dann werden wir sehen.“

Rasch rotiert erneut

Alles reinlegen wollen auch die Bad Arolser. Das 5:3 im Hinspiel war ihr sechster Sieg in Folge, die Zeit zum Ausruhen sieht Michael Rasch aber freilich noch nicht gekommen. „Wir gehen so ran, dass wir auch dieses Spiel gewinnen wollen“, verrät der Trainer der TuS-Reserve.

Er bleibt aber auch in diesem wichtigen Duell bei seinem Rotationsprinzip. Er wolle wie gewohnt möglichst vielen Spielern Einsatzzeit geben, teils müsse er das Team so oder so verändern, das bringe ein Wochenspiel mit sich, meint Rasch, der Urlaub nehmen muss, um dabei sein zu können.

Vorteil der Rotation: „Es werden einige andere Leute spielen. Somit stellt sich nicht die Frage nach fehlender Motivation“, meint Rasch. Seine Elf gehe mit viel Selbstvertrauen, aber auch Respekt in das Spiel.

In diesem gibt es übrigens keine Europacup-Regeln. Auswärtstore zählen nicht doppelt – bei Torgleichheit nach Hin- und Rückspiel geht's weiter bis zum Elfmeterschießen.

Relegation B-Liga

SV Eimelrod – Blau-Gelb Korbach II. In der Dreierrunde ist das Rechnen für die Korbacher (3 Punkte/2:1 Tore) am leichtesten. Holen sie heute Abend mindestens einen Punkt, steigen sie auf. Alles andere hängt dann davon ab, wie genau das Ergebnis ist. Die Upländer zum Beispiel sind nur weiter B-Ligist, wenn sie mit mindestens drei Toren Differenz gewinnen.

Ansonsten ist die SG Wesetal II (3/4:3) – am Sonntag Sieger gegen Eimelrod (0/1:3) – lachender Dritter, da bei ausgeglichenem Direktvergleich das Torverhältnis zählt. (schä)

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