Doppel-Heimspiel für Volkmarsen

Kreisoberliga: Pokal-Vize TSV/FC Korbach prüft Spitzenreiter SG Adorf/Vasbeck

Schwer wird’s für Carl Vogel und den TuS Usseln am Sonntag im Wesetal. Für Berndorf um Denis Mrosek (links) steht ein wichtiges Spiel gegen Blau-Gelb an.
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Schwer wird’s für Carl Vogel und den TuS Usseln am Sonntag im Wesetal. Für Berndorf um Denis Mrosek (links) steht ein wichtiges Spiel gegen Blau-Gelb an.

Korbach – Ist die SG Adorf/Vasbeck am Sonntagabend immer noch Tabellenführer der Kreisoberliga? Wenn ja, hat sie es geschafft, im stets packenden Duell beim TSV/FC Korbach erstmals zu gewinnen.

Auch für den Rangzweiten TuS Bad Arolsen wird es in Mengeringhausen nichts geschenkt geben. Mit zwei Heimspielen in drei Tagen kann sich der VfR Volkmarsen ins obere Drittel schießen.

Freitag

Volkmarsen – Willingen II. Beide Mannschaften hegen den Wunsch am Ende der Hinrunde zu den Teilnehmern der Play-off-Runde zu gehören. Beide haben derzeit elf Punkte auf der Habenseite, wobei der VfR ein Spiel weniger absolviert hat. Nur Siege bringen die beiden weiter, aber keiner will verlieren. Volkmarsen hat in seinen drei Heimspielen noch kein Punkt abgegeben.

Sonntag

Bad Wildungen/Friedrichstein II – Freienhagen/Sachsenhausen. Die Badestädter haben nach 13 Punkten in Folge erstmals eine Niederlage (0:3 in Usseln) hinnehmen müssen. Mit einem Heimsieg könnten sie sich jedoch einen Platz in den Top sechs zurückerobern. „Sachsenhausen/Freienhagen macht das bisher sehr gut, die Tagesform wird wieder ausschlaggebend sein. Wir wollen an unsere Leistungen der ersten Spiele anknüpfen – die letzten waren nicht so gut“, sagt SG-Coach Carsten Laun, der sich eine bessere Defensivleistung wünscht.

Auch die SV ist im Aufwärtstrend und rangiert auf Platz fünf. „Wir sind sehr zufrieden. Man sieht eine tolle Entwicklung bei der ganzen Mannschaft und wir haben uns endlich für den Aufwand, den wir in den letzten Wochen betrieben haben, belohnt“, sagt SV-Trainer Andreas Josefiak, der den Trend fortsetzen will.

Mengeringhausen II – Bad Arolsen. Die nackten Zahlen sprechen nicht dafür, dass das Stadtderby sonderlich spannend wird: Der TuSpo ist Schlusslicht, Arolsen punktgleich mit Adorf/Vasbeck an der Spitze. Derbys haben jedoch bekanntlich ihre eigenen Gesetze, wie auch aus beiden Lagern zu hören ist.

„Das Derby kommt für uns zur Unzeit“, sagt Thomas Mertens, Betreuer des TuSpo mit Blick auf die Formkurven beider Teams. „Unterm Strich sind wir einmal mehr krasser Außenseiter, aber Arolsen muss gewinnen, wir wollen den TuS zumindest lange ärgern“, so Mertens. Anders als im letzten Jahr hofft er jetzt auf eine stattliche Zuschauerkulisse. TuS-Trainer Torsten Mähl weiß um die Brisanz des Derbys: „Sollte mir der Kader der letzten Spiele zur Verfügung stehen, dann gehen wir positiv gestimmt ins Spiel“.

TSV Korbach – Adorf/Vasbeck. Der neue, noch ungeschlagene Tabellenführer vom Diemelsee fühlt in Ense dem Tabellendritten auf den Zahn. TSV-Trainer Uwe Tenbusch schaut auch zurück: „Es waren zuletzt immer enge Spiele und das erwarte ich auch diesmal. Wir freuen uns sehr auf das Kräftemessen.“

An die letzten Spiele erinnert auch Gäste-Trainer Kristian Willeke: „Sie waren eng und umkämpft undmeist sind wir als Verlierer vom Platz gegangen.“ Sein Team wolle versuchen, diesmal sein Spiel durchzudrücken. Willeke ist sich aber der Qualität und Effizienz des Gegners bewusst. Personell sieht es bei der SG wieder besser aus.

Höringhausen/Meineringhausen – SG Edertal. Bis auf eine Ausnahme sind die Spiele mit Hö/Mei-Beteiligung mit nur einem Tor Differenz ausgegangen. Ist das immer Glück oder auch ein Stück weit Qualität? Gegen Edertal wäre von der Ausgangslage her alles andere als ein höherer Sieg etwas überraschend. Die Außenseiter haben in den letzten drei Spielen 22 Gegentreffer kassiert. „Am Sonntag heißt es nicht wieder so viele Gegentore zu kassieren“, fordert Edertals Trainer Mathias Siebert. Er hat jedoch Personalprobleme.

Berndorf – Blau-Gelb Korbach. Nach gutem Saisonstart des TSV setzte sich allerdings der Negativtrend der Twistetaler mit zuletzt vier Niederlagen in Folge fort. Gegen die Nachbarn könnte das Punktekonto aufgefüllt werden, aber Blau-Gelb hatte in der jüngsten Vergangenheit einige vielversprechende Ansätze, aus dem Tabellenkeller herauszukommen.

Eintr. Edertal – Lelbach/Rhena. Beide Mannschaften kommen mit Rückenwind aus dem letzten Spieltag und wollen daran anknüpfen. EIn Dreier würde vor allem den Edertalern nach den unruhigen gut tun.

Wesetal – Usseln. Die Konstanz scheint im Wesetal nicht so richtig zu stimmen. Nach Siegen in Spitzenspielen, folgt schon mal ein nicht so erfolgreiches Spiel wie etwa zuletzt das 2:2 in Ederbringhausen. Usseln hat zuletzt beim 3:0-Erfolg gegen Bad Wildungen/Friedrichstein II stark performt. In Auswärtsspielen sind die Upländer jedoch noch nicht aus dem „Quark“ gekommen.

Volkmarsen – Buchenberg/Ederbringhausen. Volkmarsen ist mit der Anzahl der Spiele im Rückstand und muss an diesem Wochenende zweimal ran. Nach dem Freitagauftritt gegen Willingen ist am Sonntag ein vermeintlich leichter Gegner zu Gast. Aber Achtung, die FSG trotzte zuletzt der SG Wesetal beim 2:2 einen Punkt ab.

Eppe/Nieder-Schleidern – Willingen II. Im Duell der Tabellennachbarn (Rang acht gegen neun) hofft SG-Trainer Björn Emde, dass der eine oder andere angeschlagene Spieler wieder mitwirken kann. Noch immer ist er sauer ob eines üblen Foulspiels gegen seinen Spieler Tim Emde in Adorf. „Mit einer Sehnen- und Bänderverletzung fällt er bis zur Winterpause aus“. Des Trainers Blick geht jedoch nach vorn: „Willingen ist mit uns auf Augenhöhe, wir haben ein Heimspiel und wollen die Punkte in Eppe behalten.“ Die Upländer haben den Nachteil, dass sie schon am Freitagabend in Volkmarsen antreten müssen. (dv)

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