Vier Aufsteiger möglich

Kreisoberliga Waldeck soll in Saison 2019/2020 aus 15 Teams bestehen

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Kreisoberligabesprechung: Klassenleiter Peter Bauschmann (Zweiter von rechts), der Ehrenamtsbeauftragte Ewald Wollert (rechts) sowie Mario Knoche (TSV Altenlotheim, links) und Benedikt Wistuba (SG Rhoden/Schmillinghausen).

Ehringen. Ohne große Diskussionen verlief die Sitzung der Fußballvereinsvertreter von der C- bis zur Kreisoberliga Waldeck in der Erpetalhalle in Ehringen.

Die markanteste Neuerung trug Kreisfußballwart Peter Bauschmann in seiner Eigenschaft als Klassenleiter der Kreisoberliga (KOL) deren Vertretern in einer eigenen Sitzung nach der Vollversammlung mit Themen, die alle Vereine betrafen, vor.

Da der Meister FSG Eder-bringhausen/Buchenberg und der Vizemeister Eintracht Edertal in die Gruppenliga Kassel aufgestiegen sind, nur TuSpo Mengeringhausen aus dieser abstieg und ein Antrag des Kreisfußballausschusses, auf eine Relegation zu verzichten, was dem Vorletzten dem TSV/FC Korbach den Verbleib in der KOL gesichert hätte, vom Hessischen Fußballverband (HFV) abgelehnt wurde, startet die achthöchste Liga nur mit 13 Mannschaften am 5. August in die Saison. Weil es deshalb Kritik gab, „reagieren wir mit der Richtzahl 15“, sagte Bauschmann, sodass der Kreisoberliga in der übernächsten Saison 15 Mannschaften angehören sollen.

Antrag beim HFV gestellt

Ein entsprechender Antrag wurde beim HFV gestellt. Sollte der genehmigt werden, könnte dies im Extremfall dazu führen, dass vier Aufsteiger aus der Kreisliga A Waldeck möglich sind. Dies wäre der Fall, wenn es keinen Absteiger aus der Gruppenliga gäbe und nur der KOL-Meister und der Letzte als Absteiger die Klasse verlassen würden, in der dann nur noch elf Teams verblieben.

Um auf die angestrebten 15 Mannschaften zu kommen, müsste die KOL in diesem Falle mit den ersten drei Teams der A-Liga und dem Sieger der Relegation zwischen dem KOL-Vorletzten und dem Vierten der A-Liga aufgefüllt werden.

Harald Schmidt vom TuS Bad Arolsen sah durch die Vielzahl der möglichen Aufsteiger „die A-Liga als bevorteilt an“, worauf Bauschmann antwortete, dass es in diesem Extremfall keine andere Möglichkeit gebe, um auf die geplanten 15 Mannschaften zu kommen.

„Höchstens drei Absteiger“

Während der Zweite der KOL an der Aufstiegsrunde teilnimmt, werden aus dieser nach der nächsten Saison „höchstens drei Mannschaften“, so Bauschmann, absteigen. (jh)

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