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Kreispokal: SG Goddelsheim/ Münden und TSV/FC Korbach im Halbfinale

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So hart umkämpft wie in diesem Duell zwischen Volkmarsens Sören Heinemann (links) und Raoul Mitze (Goddelsheim/Münden) war das Pokalspiel zwischen Kreisober- und Gruppenligist nicht. Die SG gewann 7:2 beim VfR.
So hart umkämpft wie in diesem Duell zwischen Volkmarsens Sören Heinemann (links) und Raoul Mitze (Goddelsheim/Münden) war das Pokalspiel zwischen Kreisober- und Gruppenligist nicht. Die SG gewann 7:2 beim VfR. © Werner Spitzkopf

Die Gruppenligisten SG Goddelsheim/Münden und TSV/FC Korbach haben ihre Pflichtaufgaben im Viertelfinale des Waldecker Kreispokals gelöst. Auch im Waldecker Pokal wurde am Sonntag gespielt.

Dabei gewannen die Lichtenfelser am Sonntag beim Kreisoberligateam des VfR Volkmarsen etwas überraschend genauso hoch wie die Kreisstädter bei A-Ligist SG Wellen/Wega. Der dritte Halbfinalist wird am Mittwoch zwischen Nieder-Waroldern/Landau und Bad Wildungen/Friedrichstein ermittelt, ehe am Sonntag das Viertelfinale mit dem Spiel Höring-/Meineringhausen gegen Mengeringhausen abgeschlossen wird.

Kreispokal
SG Wellen/Wega – TSV Korbach 1:6 (0:3). Das Fehlen einiger Stammspieler machte sich bei der SG natürlich deutlicher bemerkbarer als beim Gast. Knackpunkt der Partie waren drei Treffer binnen sechs Minuten nach individuellen Fehlern. Agon Gashi (17.), Fabian Jaslar (20.) und Steffen Emde per Foulelfmeter (23.) erzielten sie. Korbach lief dabei gut an, provozierte Fehler und nutzte sie zum Halbzeitstand.

Korbach dominierte die Partie auch nach dem Seitenwechsel, war spielerisch deutlich besser. Der TSV ließ der SG keine Chance und gewann verdient, wie SG-Trainer Olaf Kubaink fair anerkannte. Erneut Gashi (51.), erneut Emde vom Elfmeterpunkt (61.) sowie Elias Mayer (83.) erzielten die weiteren TSV-Treffer. Younus Alkhazzan markierte den Ehrentreffer (82.). Der SG-Trainer hatte nicht nur Lob für den Gegner übrig, sondern auch für den guten Schiedsrichter Hendrik Brand.

VfR Volkmarsen – SG Goddelsheim/Münden 2:7 (0:5). Beide Trainer waren sich in der Betrachtung der Partie ziemlich einig: Die SG hat den Sieg absolut verdient. „Der Gegner war einfach eine Nummer zu groß, wir haben nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir sind nur hinterhergelaufen, hatten keinen Zugriff und am Ende keine Chance“, befand Jens Steinert vom VfR. SG-Trainer Jens Fresen stimmte dem zu: „Wir haben Ball und Gegner laufen lassen und schöne Tore erzielt“.

In der Tat: Bis zur ersten Trinkpause stand es nach Treffern von Mirco Grosche (16., 19.) und Florian Mitze (20.) 0:3, direkt nach der Pause erhöhten Mitze (34.) und Grosche (42.) zum 0:5-Halbzeitstand. Da war der Stecker längst gezogen.

Nach dem Seitenwechsel kam Volkmarsen besser ins Spiel, während die Gäste einen Gang zurückschalteten. Nach dem 0:6 erneut durch Grosche (49.) traf Steffen Schröder zweimal für die Heimelf (71., 84.). Fabian Thomas (75.) gelang dazwischen der sechste Lichtenfelser Treffer.  (dv)

Waldecker Pokal: SG Vöhl im Pech, Berndorf siegt klar

Jetzt ist die zweite Runde im Waldecker Pokal komplett. In den verbleibenden Spielen gab es Favoritensiege – der Finalist der vorigen Saison hatte aber ordentlich zu tun.

Vöhl/Basdorf/Werbetal – Bad Arolsen 1:4 (0:2). Das Ergebnis sagt nicht viel über das Spiel aus, das man auch so überschreiben könnten: Die einen waren bei vier, fünf Aufenthalten in der Gefahrenzone äußerst effektiv und kaltschnäuzig, die anderen bei der doppelten Anzahl guter Chancen fahrlässig.

In einem trotz Hitze sehr guten Match hatten die Vöhler Pech mit Latte und Pfosten und verhalfen im Abschluss Arolsens Keeper Pascal Mähl dazu, bester Spieler des Tages zu werden. Marlon Seibel (87.)traf erst, als es zu spät war. Julius Müller per Doppelschlag (31., 35.) sorgte für das 2:0 des TuS, in der Schlussphase legten Garett Carton (83.) und Lee Roy Peeters (90.+3) nach.

Helsen – Berndorf 0:7 (0:5). Sieben Tore in 48 Minuten und dann locker austrudeln lassen: Für die Berndorfer nahm das einseitige Spiel den idealen Verlauf, während der TuS Helsen nur phasenweise dem Druck standhielt. Paul Schäfer (8.), Denis Mrosek (34.), Patrick Mrosek (38.), Kai Glänzer und der Nachspielzeit Malte Widder besorgten die Pausenführung des TSV. Julian Jäger legte nach Wiederanpfiff schnell zweimal nach 47., 48.).

Damit steht nun fest: In der zweiten Runde am Freitag bekommen es die Bad Arolsen zu Hause mit Volkmarsen zu tun. Berndorf muss beim SV Ittertal antreten. (schä)

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