Gruppenliga-Derby der beiden Aufsteiger am Sonntag

Mengeringhausen sucht das Erfolgserlebnis,  Goddelsheim den Anschluss

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Ab durch die Mitte: Marco Vesper von der SG Goddelsheim/Münden (links) und sein Keeper Jannik Plassmann wollen im Derby am Sonntag nicht solche Chancen der Mengeringhäuser zulassen wie hier durch Adam Sek. Der steht dem TuSpo wieder zur Verfügung.

Korbach. Manche sagen: Für die einen geht es schon um alles. In jedem Fall geht es beim Gruppenliga-Derby zwischen dem TuSpo Mengeringhausen und der SG Goddelsheim/Münden am Sonntag (15 Uhr) darum, welcher Aufsteiger dauerhaft konkurrenzfähig sein kann.

Im Lager der SG ist man zumindest einigermaßen gerüstet für das wichtige Derby, die Lichtenfelser haben seit dem 3:0-Erfolg gegen Homberg vorigen Sonntag mehr als doppelt so viele Punkte wie der Gegner. 

„Nach einer längeren „Durststrecke“ ohne volle Ausbeute fühlt sich der Sieg gegen Homberg richtig gut an“ verrät SG-Trainer André Gutmann seine Gefühlslage.

Erneute „Big Points“ hat die SG nun auf dem Tablett liegen, wobei niemand an Geschenke vom Schlusslicht glaubt. „Mengeringhausen musste sehr häufig denkbar knappe und unglückliche Niederlagen einstecken. Die knappen Ergebnisse deuten daraufhin, dass der TuSpo gute Spiele abgeliefert haben muss“ zollt Gutmann den Fachwerkstädtern Anerkennung. 

Kein Druck bei Mengeringhausen

Er freut sich auf das Wiedersehen mit Trainerkollege Jörg Büchse. Aber beim Mengeringhäuser Übungsleiter ist die Vorfreude gedämpft. Denn die Situation beim TuSpo ist brenzlig: Neun Spiele ist der Neuling nun schon sieglos. „Wir wissen um den Ernst der Lage, aber weder das Trainer-Team noch der Vorstand bauen Druck auf. Wenn es am Ende für uns nicht reicht, dann ist es eben so“, sagt Büchse, der die Pistole noch nicht auf die Brust setzt, auch wenn das Team bereits am 13. Spieltag vermutlich bis zum Saisonende scheinbar zum Siegen verdammt ist. 

Mit der SG Münden kommt schon wieder ein Gegner auf Augenhöhe, wie so oft in den vergangenen Spielen. Die Mengeringhäuser haben ihre Gegenspieler zwar nur für kurze Momente aus den Augen verloren, aber es waren meist die entscheidenden. Die TuSpo-Kicker halten stets gut mit, nur ihre Torchancenverwertung und Durchschlagskraft lässt zu wünschen übrig.

In der vergangenen Saison war Goddelsheim/Münden als Punktsieger aus diesem Duell gegangen, einem 1:1 ließen sie im Rückspiel einen 2:1 Sieg folgen. (bb/rsm)

Die Partie an der Hagenstraße ist nicht das einzige Kreisduell der Gruppenliga. Ebenfalls am Sonntag erwartet die SG Bad Wildungen den VfR Volkmarsen.

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