Verbandsliga: TSV/FC Korbach sehnt sich gegen SSV Sand nach drei Punkten

Niederlagenserie endlich stoppen

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Positive Rudelbildung. nach dem Abpfiff. Dieses Bild der Freude nicht nur nach einem Torerfolg, sondern nach einem Sieg wäre für die Korbacher Fußballer ein wichtiges Lebenszeichen.  

Korbach. Klare Worte von Trainer Jörg Büchse: „Gegen Lehnerz II, das war zu wenig, gegen so eine Mannschaft müssen wir eine andere Körpersprache an den Tag legen, ein anderes Spiel liefern, denn da waren drei Punkte möglich.“ 1:3 hat der TSV/FC Korbach die Verbandsliga-Partie am Ostersamstag verloren Und nun kommt der Tabellensechste SSV Sand auf die Hauer. Allerdings nicht an diesem Samstag, sondern erst am Mittwoch, 6. April. HINWEIS DER REDAKTION: Die Stadt Korbach hat die Plätze auf der Hauer wegen Unbespielbarkeit gesperrt!

Was die Vergangenheit betrifft will Büchse auch nichts Schönreden, doch in der Gegenwart und der Zukunft kann und will der Coach in dieser akuten Abstiegsnot nicht auch noch als Schwarzmaler vorangehen. Der Anführer muss weiterhin die gute Laune im Team fördern und deshalb sind die bisweilen trübsinnigen Fragen der Presse fehl am Platze.

Doch auch sie müssen gestellt werden nach der achten Niederlage der Korbacher in Folge. Ist die Stimmung im Team nicht allmählich am Tiefpunkt, es nervt doch langsam... Büchse will diesen Satz nicht bis zum Fragezeichen zu Ende hören und unterbricht: „Nein, es nervt nicht, es ist zwar ärgerlich, dass wir verlieren, das wissen die Spieler auch selbst, dennoch blasen wir keinen Trübsal, wir müssen weiter nach vorne schauen und endlich Punkte holen.“

Erreicht der Coach noch die Gedankenwelt seiner Spieler? „Davon gehe ich aus, denn wenn es anders wäre, hätte ich das schon bemerkt.“ Qualität im Sturm Den SSV Sand schätzt Büchse noch stärker ein als Lehnerz II.

Trainerkollege Pater Wefringhaus warnt eher vor dem nur versteckten Potential der Büchse-Elf. Er hat die Korbacher vor der Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz gesehen und von ihren Einzelspielern her, sieht er sie immer noch dort. Das Verletzungspech habe sie so tief fallen lassen. Wefringhaus weist daraufhin dass die Spitzenteams Steinbach und Bad Soden hier zuletzt große Probleme hatten, deshalb „wird es auch für uns ein ganz schwieriges Spiel“. (rsm)

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