Fünf Waldecker Schiedsrichter auf Landesebene

Philipp Henry pfeift wieder Gruppenliga

Schiedsrichter Philipp Henry aus Freienhagen.
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Darf wieder in der Gruppenliga pfeifen: Schiedsrichter Philipp Henry.

Nur noch fünf statt bisher sechs Schiedsrichter aus Waldeck sind in der nächsten Spielzeit auf Landesebene vertreten.

Während der für den TSV Freienhagen pfeifende Philipp Henry nach seinem Abstieg aus der Gruppenliga nach der vergangenen Saison die prompte Rückkehr in die siebthöchste Spielklasse geschafft hat, stieg aus dieser schon zum Ende der Halbserie sein Kollege Philipp Deuermeier vom VfR Volkmarsen ab. Dagegen hat sich der für den SV Eimelrod pfeifende Sebastian Bärenfänger aus privaten Gründen freiwillig aus der Gruppenliga zurückgezogen. In In dieser pfeift neben Rückkehrer Henry auch weiterhin Thorsten Reuter vom TuSpo Mengeringhausen.

Manuel Winkler weiter in Hessenliga

Ranghöchster Waldecker Schiedsrichter ist auch in der Spielzeit 2020/2021 der für den TSV Landau pfeifende Unparteiische Manuel Winkler. Der Familienvater hat seinen Platz in der fünftklassigen Hessenliga verteidigt und kann dort auch weiter auf seine Assistenten Christian Krafft vom VfR Volkmarsen und Pascal Otte vom TuS Bad Arolsen zählen.

Das Duo pfeift selbst nach seinem Aufstieg in die Vorsaison weiter in der sechsthöchsten Spielklasse. Dabei wird Krafft von Henry und von Manuel Gutmann vom TuS Massenhausen assistiert, während Otte die Linienrichter Ricardo Leal Mestre aus Helsen, der für Rhoden gemeldet ist, und Artur Einax vom SV Gembeck zur Seite stehen.

Nach dem Abbruch der vergangenen Fußballsaison wegen des Coronavirus konnten sich die heimischen Unparteiischen nur fit halten. Ob sie sich wie Krafft in dieser Zeit mit Regelfragen beschäftigt haben, sei einmal dahingestellt. „Es war schön, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, als sich jedes Wochenende beschimpfen zu lassen“, sagt Krafft, der sich aber dennoch auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs freut. Zugleich hofft der Beauftragte für die Öffentlichkeitsarbeit des Schiedsrichterausschuss Waldeck, dass seine pfeifenden Kollegen, selbst wenn diesen die spielfreie Zeit und die freien Wochenende gefallen hat, dennoch weiterpfeifen und sie nicht die Lust an ihrem zeitaufwendigen Hobby verloren haben.

Mit Kreisschiedsrichterobmann Matthias Henkelmann und seinen Ausschusskollegen, mit denen Krafft per Videokonferenz einige Male tagte, will er deshalb bald eine Bestandsaufnahme machen, auf wie viele Unparteiische der Fußballkreis auch in der Zukunft zählen kann. Dann sollen auch die abzulegenden Leistungsprüfungen terminiert werden.

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