TSV Flechtdorf und VfR Volkmarsen stehen sich in Dorfitter gegenüber

Pokalfinale der Frauen ohne Favoriten 

Nachfolgerinnen gesucht: Landrat Reinhard Kubat und Sportkreisvorsitzender Uwe Steuber (rechts) beglückwünschten 2018 die SG Landau/Wolfhagen – und dieses Mal? Foto: aw

Dorfitter - Neue Gesichter prägen das Waldecker Pokalfinale der Frauen: Am Pfingstmontag treffen in Dorfitter der TSV Flechtdorf und der VfR Volkmarsen aufeinander.

Das ist mal eine Abwechslung: Nachdem das Frauenfinale in den letzten acht Jahren stets mit SV Anraff, SG Landau/Wolfhagen oder TSV Korbach bestückt war, ist das Trio dieses Mal vorzeitig ausgeschieden. Somit kämpfen der TSV Flechtdorf und der VfR Volkmarsen in Dorfitter um den „Pott“.

Dabei haben die Kickerinnen aus Diemelsee sogar Endspielerfahrung, wenn gleich die schon lange zurückliegt. 1987 gewannen sie in der SG mit Helmscheid 3:2 gegen den TuS Hesperinghausen, um zwei Jahre später dem TSV Meineringhausen 1:2 zu unterliegen. Solo als TSV Flechtdorf zogen sie 1991 gegen die SG Diemelsee mit 1:4 den Kürzeren.

Erstes Endspiel für Volkmarsen

Für die VfR-Frauen ist es das erste Finale. „Wir freuen uns total, das ist ein Bonusspiel zu unserem Aufstieg“, erklärte Trainer Martin Funke, der sein Team als Vizemeister in die Gruppenliga geführt hat. Den Gegner und künftigen Klassenkameraden hebt er freilich auf den Favoritenschild, „ich habe Hochachtung vor der starken Entwicklung dieser Mannschaft“. Selbst muss Funke mit Pia Tilenius, Meike Cedziwoda und Kim Manns auf drei ganz wichtige Spielerinnen verzichten, „aber ich glaube an meine Mannschaft und in einem Finale ist alles möglich“.

Die Flechtdorferinnen, nach dem Aufstieg guter Fünfter in der Gruppenliga, fiebern ebenfalls dem Pfingstmontag entgegen. „Alle freuen sich sehr auf das Spiel“, verriet Co-Trainer Helmut Scharf. Gleichzeitig ist der Respekt vor den Germania-Frauen groß. „Die werden den Schwung vom Halbfinale sicher mitnehmen“, schaute er auf deren 5:1 gegen Rhoden. Scharf hofft, dass sein Team selbst an die Leistung beim 3:1 gegen Landau/Wolfhagen anknüpfen kann, „dann ist ein Sieg möglich“. Ausschlaggebend sei auch, wie die einzelnen Spielerinnen mit der ungewohnten Atmosphäre zurechtkommen werden. RM

Der Weg ins Finale

Volkmarsen: 2:1 SV Battenhausen (H), 5:1 TV Rhoden (H) Flechtdorf: 2:1 TSV Odershausen (A), 3:1 SG Landau/Wolfhagen (H)

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