Reserve des TuS gewinnt auch das Rückspiel, SG muss absteigen

Relegationssieger gegen SG Wellen/Wega: Arolser jubeln zum Jubiläum

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Nach dem Sieg der Sekt: Die Fußballer des TuS Arolsen feiern den Aufstieg. 

Wellen – Jubel beim TuS Bad Arolsen: Genau passend zur 100-Jahr-Feier des Vereins am Wochenende hat die Reserve den Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A erreicht.

Mit einem 2:1 (1:0)-Erfolg verdrängte der B-Liga-Vierte die unterlegene SG Wellen/Wega souverän aus der höheren Klasse – das Team von Trainer Michael Rasch hatte das Hinspiel mit 5:3 ebenfalls gewonnen.

„Der Aufstieg zum Vereinsjubiläum nach einer teilweise schwierigen Saison ist verdient“, freute sich Rasch. Die Relegation war im Grunde schon kurz nach der Halbzeit entschieden, als Markelian Zefi die Gäste mit 2:0 in Führung brachte (46.). „Da hatten wir einen psychologischen Vorteil, weil der Gegner vier Tore hätte aufholen müssen“, meinte Rasch.

Die SG bemühte sich bis zum Schluss und zeigte eine gute Moral. „Unsere Chancenverwertung war nicht gut, da war der Gegner effektiver“, fand Trainer Jörg Heidl zu Recht. Für ihn war die Relegation, aufgrund der verkorksten Hinrunde, wie er sagte, ohnehin nur ein Bonus. Die Südwaldecker haben ihn nicht genutzt.

SG oft zu umständlich

Die Gastgeber hatten begonnen, wie sie mussten: Sie machten gut 20 Minuten ordentlich Druck. Die SG spielte aber oft zu umständlich. Am gefährlichsten war Michel Jüttner, der zwischen der 19. und 22. Minute dreimal gut in Position kam.

Die Arolser konterten oft gradliniger. Beim ersten guten Vorstoß wurde Jan Ackermann mit Foul gestoppt (17.), dann zielte Andreas Paskal drüber (37.), doch fünf Minuten später war der Held des Hinspiels erfolgreich: Nach einem hohen Ball von Philipp Fransaert in den Strafraum brachte er den TuS aus sieben, acht Metern in Führung.

Nach dem 2:0 kurz nach Wiederbeginn war die Spannung raus, aber Wellen/Wega gab sich nicht auf. Philipp Wagener, der an Torwart Nebel scheiterte (62.), und Dustin Eickmann (68.), der aus kürzester Entfernung den Ball am langen Pfosten vorbeischoss, vergaben den Anschluss. In der 84. Minute machte es Eickmann besser: Er schloss einen Angriff über links mit dem Tor zum Endstand ab. (ahi)

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