Relegation zur Kreisoberliga

Berndorf spielt auf Sieg, SG Eppe glaubt noch an die Wende

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Machen ihren Teams nochmal Mut: die Trainer Jan Kleeb (Berndorf, links) und Björn Emde (SG Eppe/Niederschleidern).

Berndorf – Auf dem Papier ist alles klar. Der TSV Berndorf hat bei der SG Eppe/Niederschleidern mit 2:0 gewonnen und kann im Rückspiel an diesem Mittwoch ab 19 Uhr sogar mit einem Tor Differenz verlieren, um trotzdem als Sieger der Kreisoberliga-Relegation dazustehen.

Nun ist Fußball aber auf’m Platz und nicht auf dem Papier, weshalb beide Mannschaften vor der Entscheidung in der Kreisoberliga-Relegation die Sache noch nicht abgehakt haben.

„Das 2:0 ist ein schönes Ergebnis. Aber es geht wieder bei Null los. Wir müssen nochmal 100 Prozent geben in diesem Verschleißspiel.“ So beschreibt der neue TSV-Coach Jan Kleeb Teil zwei des Unternehmens „doch noch drin bleiben“. 

Kleeb: Hinten stabil, vorne effektiver

Vor allem drei Dinge hat Kleeb auf der Agenda stehen: Konzentriert spielen und mit den Chancen nicht so fahrlässig umgehen wie im Hinspiel. Vor allem in der Anfangsphase ob des zu erwartenden Drucks der Gäste hinten stabil bleiben.

Teil drei: „Die Räume nach vorne nutzen, die hoffentlich entstehen“, so Kleeb, dessen Elf versuchen will, das erste Tor vorzulegen.

1:0 für Berndorf – das wäre für die Gäste aus der A-Liga kein Problem. Sagt Björn Emde. „Wir müssen so oder so drei Tore schießen, wenn wir aufsteigen wollen.“ Der Coach der SG Eppe/Niederschleidern sieht sein Team nicht schlechter aufgestellt als das der Berndorfer. 

Das Hinspiel habe man gut verkraftet. „In der zweiten Halbzeit haben die Jungs gesehen, dass etwas geht.“ Allerdings, so Emde, brauche man mehr Glück als am Freitag.

Emde: "Werfen nochmal alles rein"

Wir stellen uns taktisch offensiver auf und werfen noch einmal alles rein“, glaubt Emde an flotte Beine. 

Gedanken macht er sich allerdings über den Kopf. „Zweimal haben wir nun wichtige Spiele gegen Berndorf verloren. Das dritte Spiel wird hoffentlich nervlich keine Belastung“, so der Coach, der das Waldecker Pokalfinale 2018 mit 1:3 gegen den TSV verlor.

Nolte steht im TSV-Tor

Ist weitgehend unverändert im Vergleich zum Hinspiel. Während Eppe/Niederschleidern wohl keine Ausfälle hat, fehlt bei Berndorf Abwehrmann Malte Widder (Studium). 

Anstelle von Sascha Kreis wird laut Jan Kleeb Uwe Nolte im Tor stehen. Der langjährige Stammspieler konzentriert sich seit einiger Zeit auf Handball, half aber in der TSV-Reserve diese Saison zweimal aus. (schä)

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